Landesliga Süd | Zurück auf dem Boden der Tatsachen – Herren 1 trennen sich vom TSV Haunstetten 22:2

Von Herren1 am 11.12.2016 in Allgemein, Archiv





















In der Defensive zeigen sich die Isis wiedererstarkt, die Offensive bereitet an diesem Abend allerdings Kopfzerbrechen. Eine rote Karte gegen Spielmacher Lukas Donaubauer in der Schlussviertelstunde ist der Wendepunkt im Spiel. Am Ende ist der Punktgewinn sogar noch glücklich.
Starke Defensive, kaum Durchschlagskraft in der Offensive

Wenn man etwas Positives von diesem letzten Spiel vor der Weihnachtspause berichten will, dann ist in erster Linie die wiedererstarke Defensive der Isis lobend zu erwähnen. Der wuchtige Verbund mit den Abwehrspezialisten Florian Bamberger und Jan Geserer funktionierte. Dahinter stand ein erneut starker Joachim Murgg zwischen den Pfosten. Auf dem Niveau einer völlig anderen Liga war das Spiel der Ismaninger nach vorne. Ein Spiel, das gekennzeichnet war von Ballverlusten im Spielaufbau, überhasteten Abschlüssen aus der Ferne und unvorbereiteten Kreisanspielen. Überhaupt hatte man als Außenstehender an diesem Abend den Eindruck, als wollten die Isis nicht den notwendigen Aufwand betreiben und in die wichtigen 1 gegen 1 Situationen gehen. Geschickter machte das der Gastgeber, dem durch eben solche Aktionen sieben Strafwürfe zugesprochen wurden. Ismaning demgegenüber hatte einmal die Gelegenheit vom Siebenmeterpunkt. Was man vorne vertändelte, rächte sich hinten. Trotz guter Defensive zogen die Hausherren auf 6:2 (16. Minute) davon. Mit der Einwechselung von Markus Neubauer und Maximilian Stumpf Mitte der ersten Hälfte kam aber neuer Wind ins Spiel. Neubauer suchte und fand die Lücken in der Abwehr, Stumpf stellte geschickte Sperren oder begab sich in gute Anspielsituationen. Viel mehr war dann auch nicht nötig, um Ismaning auf 8:10 bis zur Pause davon ziehen zu lassen.
Rote Karte gegen Spielmacher Donaubauer als Wendepunkt im Spiel

Auch die Worte von Trainer Tom Eck in der Halbzeit schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. So erhöhten die Ismaninger bis zur 35. Spielminute auf 9:14 und hielten den komfortablen Vorsprung bis zum 15:19 (45. Minute). Dann kam der Wendepunkt im Spiel. Eine äußerst fragwürdige rote Karte gegen Spielmacher Lukas Donaubauer brachte die Gäste völlig aus dem Konzept. Was Donaubauer getan haben soll, wusste selbst nach Spielende keiner der Beteiligten und Anwesenden in der Albert-Loderer-Halle so recht. Auch was sich im Folgenden auf dem Feld abspielte, sorgte für viele Fragezeichen. Ein 6-0-Lauf der Gastgeber auf 21:19 (58. Minute) ließ den so sicher geglaubten Punktgewinn in weite Ferne rücken. Im Gegenzug egalisierten jedoch ein nervenstarker Florian Bamberger vom Siebenmeterpunkt und ein eiskalter Tobias Stoiber von der Außenposition die Führung der Hausherren. 21:21 unentschieden, 30 Sekunden vor Spielende: Schneller Angriff der Hausherren, Stürmerfoul auf der halblinken Angriffsseite nicht geahndet, Haunstetten erneut in Front. Torwart Murgg passt den Ball eilig zum Anwurfpunkt, schnelle zweite Welle über links und erneut ist es der freie Tobias Stoiber, der den 22:22 Endstand herstellt.
Weckruf die Dritte

Trotz der roten Karte gegen Donaubauer und dem Stürmerfoul beim letzten Angriff der Gastgeber waren es an diesem Abend aber die Isis selbst, die sich im Weg standen. Nach einer formidablen Leistung gegen den bis letzte Woche ungeschlagenen Tabellenführer aus Allach hatte man den Gegner offensichtlich auf die leichte Schulter genommen. Mit den beiden Spielen gegen Fürstenfeldbruck und Blumenau, die man erst in den Schlussminuten für sich entscheiden konnte, war das Spiel gegen Haunstetten nun der dritte Weckruf. Ein Weckruf, der diesmal mit einem Punktverlust und einem dicken blauen Auge bestraft wurde. Um nicht beim nächsten Gegner, der in der Tabelle hinter den Isis rangiert K.O. zu gehen, ist ein gänzlich anderes Auftreten gefordert.
Im neuen Jahr zeigen wir es wieder: Mehr Herz, mehr Leidenschaft, mehr Wille! Lasst euch am 07.01.2017 um 19:30 Uhr beim Heimspiel gegen die HSG Würm-Mitte davon überzeugen. Bis dahin wünschen wir allen Zuschauern und Unterstützern ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr 2017!
Aufstellung (Tore / davon 7m)

Murgg, Deimel (beide Tor)

Pohl (2), Donaubauer (3), Prottung, Langer (5), Stoiber (3), Bamberger (3/1), Stumpf (2), Teschner (2), Lauer, Geserer, Schmalz, Neubauer (2)
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