Landesliga wA: Job erledigt, Quali zur Landesliga geschafft

Von Manfred Bamberger am 18.05.2015 in Allgemein, Archiv

DSC00890


Eine neue Erfahrung für einen alten Hasen: ein Team übernehmen, einige Male trainieren und die Landesliga-Qualifikation schaffen. Das spricht für die Qualität der Spielerinnen, auch wenn die ersten beiden Quali-Turniere eher gemischt verliefen. Vor zwei Wochen in Landshut waren die wA2-Jugendlichen nach der Turnier-Arithmetik nur mit einem Tor an Platz eins und damit an der direkten Qualifikation vorbei geschrammt – genauso hätte das Resultat aber umgekehrt lauten können und damit wäre der Abstieg in die bezirksübergreifende Oberliga besiegelt gewesen. Mit Platz drei in der ersten und Platz drei in der zweiten Quali also nicht die beste Ausgangslage für das letzte Aufstiegsturnier in Freising beim Gastgeber Isar-Mitte. Wenigstens war der Spielplan auf der Seite der Ismaninger, zwei Spiele Pause jeweils versprachen ausreichend Erholung. Der Start Samstagvormittag gegen die Heimmannschaft der Spielgemeinschaft aus Freising und Neufahrn verlief jedoch zurückhaltend. Nur fünf Gegentoren in der ersten Halbzeit standen vier erzielte der wA-Mädels gegenüber, nicht so prickelnd. Aber die erste Sechs bewährte sich, blieb auf dem Feld und kam mit einem 6:0 Lauf zum Endergebnis von 12:8. Ein erster wichtiger Schritt, besonders für das gegenseitige Vertrauen. Allach, eigentlich als Favorit gehandelt, startete schwach. Die Aussichten waren in Spiel zwei gegen die Münchner Vorstädter also nicht schlecht. Trotzdem hatte das Team weiter Probleme im Angriff, zu wenig Selbstvertrauen, in Langform: zu wenig Mut, zu wenig Eigeninitiative, zu wenig Durchschlagskraft, keine Risikobereitschaft. 4:4 zur Halbzeit und dann ein ständiges Hin- und Her in der zweiten Hälfte, immer mit Vorteilen auf Seite der Ismaninger und dem besseren Ende: 14:11. Und dann kam Grafing. Die Mannschaft kannte die Gegnerinnen aus der letzten Saison, wusste um die Stärken und Schwächen und mit einigen Hinweisen des Trainers entwickelte sich ein erstaunliches Spiel. Über ein 10:5 und 13:10 in der Halbzeit gaben die Mädels in der zweiten Halbzeit im Angriff weiter Gas und nun kam auch das Selbstvertrauen. Die Zurückhaltung wurde aufgegeben, das Risiko gesucht und die Belohnung war ein unerwartetes Ergebnis: 29:17. Damit war die Qualifikation zur Landesliga sicher und es stand noch ein Spiel aus: die Revanche für die knappe Niederlage gegen Friedberg-Kissing im ersten Turnier. Die Mannschaft aus dem Augsburger Umland war müde und obwohl deren junge Trainerin ebenfalls einen Sieg wollte, konnten die Schwaben nicht mehr mithalten. Nun stimmte die Einstellung der Ismaningerinnen von Anfang an, Jede suchte die eigene Möglichkeit zum Erfolg. Mit Erfolg. Am Ende standen 24 Tore für Ismaning und 8 für Friedberg-Kissing auf der Tafel. Turniersieg, Aufstieg in die Landesliga und Zufriedenheit auf allen Gesichtern, das war die Belohnung für einen langen anstrengenden Tag und die Aussicht auf schöne, unterhaltsame und spannende Spiele in der kommenden Saison. „Neue Ziele müssen her“ schrieb Trainer Manfred Bamberger und die Mannschaft überlegt schon, welche Ziele das sein könnten.


Bilder findet Ihr hier: Bilder aus Freising
und Bilder aus Landshut sind hier: Bilder aus Landshut 


 

 
Cookies Icon cookieBanner.title.label
cookieBanner.infoText.label