Mit viel Selbstvertrauen treten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning beim TSV Winkelhaid an (Samstag, 19 Uhr). Zum Jahresabschluss soll die gute Serie noch weiter ausgebaut werden.
Acht Spiele in Folge sind die „Isis“ ungeschlagen – so lange, wie kein anderes Team der Liga. Das kommt nicht von ungefähr sondern zeigt die Qualität, die im Tabellenzweiten steckt. Entsprechend zuversichtlich ist auch Trainerin Aniko Keczkone vor der Partie in Winkelhaid: „Alle sind bereit für dieses letzte Spiel des Jahres. Unser Ziel ist es natürlich, zu gewinnen.“
Umgekehrte Vorzeichen dagegen beim kommenden Gegner. Vergangene Saison noch Bayernliga-Vizemeister stehen die Mittelfranken derzeit nur auf Platz 10 und holten lediglich einen Punkt aus den zurückliegenden fünf Spielen. Deswegen ist für Winkelhaids Teammanager Pasqual Maisel Ismaning auch der klare Favorit: „Das bringt uns aber in die Lage, dass wir nur gewinnen können“, so Maisel. „Zwar stehen wir aufgrund der tabellarischen Situation unter Druck. Wichtig aber ist, dass wir mit unserem ersatzgeschwächten Kader vor dem eigenen Publikum vor allem Kampfgeist zeigen, um es den Gästen von Anfang an schwer zu machen.“
Aniko Keczkone weiß, dass die Favoritenrolle ihres Teams nicht geleugnet werden kann, mahnt aber dennoch zur Vorsicht: „Das schöne im Sport ist, dass es immer für beide Mannschaften die Chance gibt, zu gewinnen“, sagt die Ungarin. „Winkelhaid spielt bislang sicherlich keine gute Saison, das hat aber auch mit Verletzungen zu tun.“
Bei den „Isis“ dagegen stehen alle Spielerinnen zur Verfügung, sodass eigentlich nichts dagegen spricht, die Erfolgsserie auch zum Jahresabschluss weiter auszubauen. Völlig egal wie die Partie ausgeht, Ismaning wird das Jahr 2014 auf jeden Fall mindestens auf Platz 2 beenden. Der Rückstand zum Spitzenreiter Bergtheim beträgt einen Punkt.