Nachbericht Auswärtsspiel gegen HSG Freiburg

Von am 19.01.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag, den 16. Januar 2010 fuhr die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd zum Auswärtsspiel bei der HSG Freiburg und musste sich dabei deutlich mit 18:29 geschlagen geben. Nach dem ersten Sieg seit drei Monaten im letzten Heimspiel gegen die favorisierte SG aus Leutershausen schien sich die erhoffte Wende anzukündigen und dies sollte beim ersten Auswärtsspiel in der Rückrunde gegen den direkten Konkurrenten Freiburg bestätigt werden. Zudem war das erklärte Ziel, trotz langer Verletztenliste die Niederlagenserie in fremden Hallen zu brechen. Mit nur einer Torhüterin und ohne die Verletzten Ute Becker, Chari Altenburger, Anne Wessel (alle drei im Tor) sowie Jessica Putzke und Carolin Elbert waren die Vorzeichen nicht ideal, sollten jedoch nicht als Entschuldigung gelten, sondern im Gegenteil das "Jetzt erst recht" Gefühl heraufbeschwören. In den ersten Minuten des Spiels in der mäßig besuchten Freiburger Gerhard-Graf-Halle zeigten beide Mannschaften eine schnelle und abwechslungsreiche Partie, bereits in der vierten Spielminute hieß es 3:4 aus Sicht der Ismaningerinnen. Zudem waren die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits das erste Mal in Unterzahl, es deutete sich somit ein heißer Ritt an. Noch in Unterzahl aber verlagerten sich die Vorteile zusehend in Richtung der Heimmannschaft. Nach dem 3:6 in der siebten Minuten, einem verworfenen Strafwurf (8. Min) sowie dem darauf folgenden 3:7 in Minute neun war Coach Erwin Heilmeier bereits gezwungen das Team-Timeout zu nehmen. Zu viele Fehler im Angriff und daraus resultierende Gegenstöße durch die HSG mussten dringend verhindert werden, damit es keine zu frühe Vorentscheidung gibt. Der danach erzielte Anschlusstreffer zum 4:7 (10. Min) war dann jedoch bis zur 15. Minute das letzte Tor für beide Teams, die Effektivität im Angriffsspiel ebbte auf beiden Seiten ab. Erfreulich für die wenigen Ismaninger Fans, darunter die beiden Überraschungsgäste Novakovic/Schwer, war dann der Zwischensprint und die nun stabiler stehende Abwehr des TSV. Über eine neue Freiwurfvariante konnten die Isis in der 16. Minute zum 5:8 anschließen und in Unterzahl sogar erneut einnetzten (6:9, 17. Min), ohne in dieser Phase ein Gegentor zuzulassen. Drei Minuten später schien durch den 7-Meter-Treffer zum 7:9 die Siegerstraße gar wieder erreichbar zu sein, auch weil die Abwehr der Gäste fünf Minuten lang ein gegnerisches Tor verhinderte. Die HSG legte dann aber wieder zwei Treffer drauf und bis zur Halbzeit lag man sogar mit 9:14 hinten. Die zweite Hälfte offenbarte dann zusehend die deutlichen Schwächen der Damen aus Ismaning im Angriff. Zahlreiche technische Fehler und überhastete Abschlüsse sowie eine mangelhaft umgesetzte erste Welle führten dazu, dass ab der 50. Spielminute (15:21) die gastgebende HSG das Ticket zum Heimsieg löste. Nach dem 15:20 in der 47. Minuten gelangen den Isis bis zum Ende der Partie nur noch drei Treffer, die neun überwiegend aus der ersten und zweiten Welle erzielten Treffer auf Freiburger Seite waren dann schon fast eine logische Folge aus dem überraschend nicht mehr zurückkommenden Kampfgeist beim TSV. Nach dieser sehr deutlichen Niederlage, in der Höhe leider trauriger Rekord in dieser Saison, muss die Mannschaft des TSV Ismaning nun schnell aus ihren Fehlern lernen, wieder neuen Mut und neues Selbstvertrauen tanken sowie noch mehr auf die Heimstärke setzen. Das Abenteuer Regionalliga kann weiterhin ein gutes Ende haben, viele Niederlagen darf es jedoch bis dahin nicht mehr geben. Es spielten: Janine Völkel (Tor), Ljiljana Paras (5), Sabine Krause (1/1), Helena Hertlein (6), Rosmarie Hascher (4/3), Stephanie Oberhuber (1), Cordula Block, Marina Berger, Jenny Oertel, Julia Steinkohl, Sophie Pramberger, Tanja Großer

Cookies Icon cookieBanner.title.label
cookieBanner.infoText.label