Am vergangenen Sonntag fuhr die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd zum Auswärtsspiel beim TV Grenzach und unterlag zum wiederholten Mal knapp mit 20:22 (12:12). Seit sechs Spielen ohne Punktgewinn und nach einer turbulenten Woche, in der der TSV Ismaning seinen Damen1-Trainer von seinen Aufgaben entbunden hat, sollte mit der Auswärtspartie ein Neuanfang begonnen und die dringend notwendige Wende für den Klassenerhalt herbeigeführt werden. Mittlerweile als Tabellenschlusslicht galt es mit einem Sieg im südwestlichsten Teil Deutschlands die rote Laterne wieder an Ketsch2 zurückzugeben. Auf Grund der Verletzung von Torhüterin Ute Becker, die sich als Co-Trainerin glänzend präsentierte, sowie den Ausfällen von Rückraumspielerin Sabine Krause und der jungen Linksaußen Sophie Pramberger, war der angereiste Kader der Ismaninger Damen stark dezimiert, jedoch konnte zwischen den Pfosten mit der reaktivierten Anne Kunze und der A-Jugendlichen Chari Altenburger ein guter Ausgleich geschaffen werden. Ebenso neu auf der Bank war neben der wieder genesenen Carola Neckar Coach Erwin Heilmeier, der erst am Freitag zuvor die Mannschaft aus Ismaning übernahm. Mit frischem Wind und viel Hoffnung starteten die Isis in die schwere Partie, setzten aber von Beginn an gleich alle Vorgaben des Trainers erfolgreich um und wurden schnell mit dem 2:0 in der 3. Minute belohnt. Durch geduldige und überlegte Aktionen im Angriff vermieden es die Gäste aus Ismaning den TV Grenzach ins Spiel kommen zu lassen und auch nach elf Minuten beim 4:2 sowie nach 15 Minuten beim 6:4 war der 2-Tore Vorsprung weiterhin ungefährdet. Im Gegensatz zu vergangenen Spielen baute der TSV diesmal zwischenzeitlich nicht ab, sondern erspielte sich bis zur 19. Minute einen 9:6 Zwischenstand. Auch die Zeitstrafe für Rosmarie Hascher brachte die Isis nicht aus dem Konzept, es gelang sogar ein Treffer in Unterzahl, der das 10:8 in der 23. Minute markierte. Danach hatte dann auch die 17-jährige Chari Altenburger ihren ersten Einsatz in der Regionalliga, die den ersten Rückstand in der 29. Minute beim 11:12 jedoch nicht verhindern konnte. Jugendnationalspielerin Helena Hertlein glich aber kurz vor dem Pausenpfiff zum Halbzeitstand von 12:12 aus und die Gäste aus Ismaning gingen sichtlich erleichtert in die Kabine. In der zweiten Hälfte legte der TSV Ismaning sogar noch einen Gang zu und nach 36 Minuten war man mit 16:12 in Führung. Bedauerlicherweise war für die Isis ab diesem Zeitpunkt aber auch erst mal Schluss, denn innerhalb von fünf Minuten konnten die Grenzacher zum 16:16 ausgleichen. Auch wenn in der 42. Minute noch mal der Führungstreffer zum 17:16 gelang, in dieser Phase des Spiels verfielen die Damen des TSV in eine psychische Blockade und alle zuvor hervorragend umgesetzten Anweisungen waren vergessen. Im Angriffsspiel gelang nur noch selten eine Aktion, was die Gastgeberinnen vermehrt zu Gegenstößen und Toren einlud. Nach dem Ausgleichstreffer in der 50. Minute zum 19:19 gelang erst zwei Minuten vor Schluss der letzte Treffer zum 20:22, welcher jedoch zu spät kam. Es spielten: Anne Kunze, Chari Altenburger, Janine Völkel (alle drei Tor), Rosmarie Hascher (5/1), Carolin Elbert (1), Helena Hertlein (2), Ljiljana Paras (5/1), Stephanie Oberhuber (3), Marina Berger, Tanja Großer (3), Jessica Putzke, Jenny Oertel (1), Carola