Nachbericht Auswärtsspiel gegen VfL Waiblingen

Von am 23.11.2009 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Sonntag trat die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd zum Auswärtsspiel beim VfL Waiblingen an und musste sich erneut geschlagen geben. Das Spiel wurde mit 28:32 (16:15) verloren. Nach mittlerweile fünf Niederlagen in Folge und gerade mal vier Pluspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz hatte die Partie bei den Gastgebern im Rems-Murr-Kreis schon nahezu Endspiel Charakter. Nach den Siegen der direkten Konkurrenten am Tag davor war es für den TSV umso entscheidender auf die Siegerstraße zurückzukehren, damit man in der Liga nicht schon frühzeitig abgeschlagen ist. Schon von Beginn der Partie an zeigten sich die Isis konzentrierter als bei den letzten Begegnungen und wirkten deutlich aufgeweckter. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste aus Ismaning zwar immer wieder in Rückstand gerieten, jedoch auch schnell wieder ausgleichen konnten. Nach 11 Minuten beim Stand von 4:5 gaben die Unparteiischen bereits sechs 7-Meter, davon vier für den VfL, wobei beide Torhüterinnen jeweils ein Mal parieren konnten. Im Angriff wurden die Vorgaben gut umgesetzt und viele Chancen geduldig herausgespielt, in der Abwehr konnten die Damen aus Ismaning nach anfänglichen Schwierigkeiten sowohl die litauische Nationalspielerin Agne Zukauskaite als auch den linken Rückraum Tanja Pfahl in Schach halten. Nach den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffern zum 11:11 in der 22., zum 12:12 in der 23. sowie zum 14:14 in der 27. Minute gelang durch die starke Carolin Elbert sogar der Führungstreffer zum 15:14 (29. Min). Trotz einer Zeitstrafe für die Gäste kurz vor Ende der ersten Hälfte netzte Helena Hertlein fast mit dem Pausenpfiff zur 16:15 Führung ein. Nach Wiederanpfiff behielten die Isis ohne Unterbrechung an der erfreulich guten Leistung aus Halbzeit eins fest und kamen über eine starke Abwehr sowie dem schnellen Spiel nach vorne immer wieder zu einer knappen Führung. Nach dem zum 19:19 verwandelten 7-Meter durch Ljiljana Paras in der 36. Minute gehörte das dritte Viertel mit den Führungstreffern zum 20:19 (37.), 21:20 (38.), 22:21 (39.) und 23:22 (44.) eindeutig den Damen aus Ismaning. Zum Ende der Begegnung zeigten sich aber wieder vermehrt Schwächen im Aufbau sowie zu viele technische Fehler in den Reihen der Isis und nach dem Anschlusstreffer zum 24:25 in der 49. Minute durch Sabine Krause verlor der TSV sein Konzept. Mit entscheidend war in der 51. Minute auch die Zeitstrafe gegen Helena Hertlein, die dann erst kurz vor Ende der Partie wieder ins Spielgeschehen eingreifen durfte. Zudem ergaben sich in dieser entscheidenden Phase nicht nur die Mannschaft des TSV, sondern auch der Trainer ihrem Schicksal und viel zu spät kam mit den Treffern zum 27:32 (58. Min) sowie zum Endstand von 28:32 (59. Min) das letzte Aufbäumen. Näher als an diesem Sonntag waren die Isis einem Auswärtspunkt nie, jedoch wird in der dritt höchsten Handballliga jeder vermeidbare Fehlwurf und jede Nachlässigkeit bestraft. Ohne Frage zerrte aber auch das angekratzte Selbstbewusstsein an den einzelnen Spielerinnen, die nur mit ihrem engagierten Physio Roman Klapper einen Motivator auf der Bank vorfanden. Es spielten: Ute Becker, Janine Völkel (beide Tor), Rosmarie Hascher (3/1), Carolin Elbert (3/1), Helena Hertlein (6), Ljiljana Paras (7/2), Stephanie Oberhuber (3), Marina Berger, Tanja Großer (3), Sabine Krause (2), Jessica Putzke, Sophie Pramberger, Jenny Oertel

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