Nachbericht Heimspiel gegen ESV Regensburg

Von am 15.03.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag, den 13. März 2010 bestritt die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd ihr nächstes Heimspiel der Rückrunde gegen den ESV Regensburg und holte sich mit einem 29:42 (10:23) eine deutliche Niederlage ab. Wie so oft wurde auch im Vorfeld dieser Partie nach Ansatzpunkten zur Hoffnung auf einen Sieg der Isis gesucht und scheinbar in der offenen Rechnung aus dem Hinspiel sowie auf Grund der regionalen Nähe zum Gegner gefunden. Leider half auch dies, wie so oft, nicht viel ... Ein Blick auf die Aufstellung zeigte einen nahezu Ideal-Kader, denn nach langer Verletzungspause war auch Rückraumspielerin Cornelia Schmid auf Ismaninger Seite wieder im Einsatz. Weniger als eine Minute nach Anpfiff gelang den Gastgeberinnen auch bereits der erste Treffer zum 1:0 durch Claudia Schöfbeck, wodurch die Hoffnung unter den Fans schnell anstieg: "Da geht heute was" konnte man vernehmen. Der Applaus war noch nicht verstummt, als die Regensburgerinnen über den Ausgleich kurz danach in wenigen Minuten zum 1:4 trafen. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 2:4 durch Ljiljana Paras in der sechsten Minute blieb aber unverständlicherweise der letzte heimische Treffer für die kommenden neun Minuten. Der ESV hielt dagegen die Wurfrate auf hohem Niveau und netzte in der 15. Minute zum 2:13 per 7-Meter ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel dann auch mehr oder weniger entschieden, denn gegen die bestens ein- und aufgestellten Regensburger Damen war an diesem Tag ein solcher Rückstand nicht aufzuholen. 13 Tore Unterschied waren es zum Ende der erste Hälfte beim 10:23 Halbzeitstand, 13 Tore sollten es dann auch nach Abpfiff der Partie sein. In der zweiten Halbzeit schien der Ehrgeiz die Isis zwar deutlich zu spät, aber immerhin endlich gepackt zu haben, denn das Lokalderby präsentierte sich nun sehr ausgeglichen. Die Zahl der geworfenen Tore war noch höher als in Hälfte eins (19:19 der Endstand nach den zweiten 30 Minuten) und die Zuschauer sahen eine handballerisch ansprechende Begegnung zwischen den beiden bayerischen Vertretern. Natürlich waren die heimischen Fans nicht mehr im gewohnten Maße begeisterungsfähig, trotzdem wurden starke Momente des TSV mit Klatschen gewürdigt. Zwischenstände der zweiten Hälfte waren das 16:26 in der 41. Minute, das 21:30 zur 50. Minute sowie ein 29:39 in der 59. Minute. Die gegnerischen Treffer 40 bis 42 fielen dann alle drei in der letzten Spielminute, was zudem einen Negativ-Rekord für die Isis in dieser Saison darstellte. Fazit: Das Ergebnis spricht für sich, die ersten 15 Minuten der Partie sind der Grund dafür. Es spielten: Janine Völkel und Ute Becker (beide Tor), Ljiljana Paras (10/4), Sabine Krause (1), Helena Hertlein (2), Rosmarie Hascher, Stephanie Oberhuber (5), Cordula Block (1), Jenny Oertel, Julia Steinkohl, Sophie Pramberger (2), Cornelia Schmid (2), Claudia Schöfbeck (5), Carola Neckar

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