Am vergangenen Samstag bestritt die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd ihr letztes Heimspiel der Hinrunde gegen den HC Leipzig 2 und verlor dabei mit 28:31 (14:18). Nach der unglücklichen Niederlage eine Woche zuvor in Grenzach sollte der neue Trainer Erwin Heilmeier eine erfolgreiche Heimpremiere feiern. Mit der letzten Chance auf Punkte in der Hinrunde war zugleich auch das Ziel klar definiert: Die Wende in der Hölle Süd und der Start der damit verbundenen Aufholjagd Richtung Tabellenplatz neun. In der quasi ausverkauften Realschulhalle in Ismaning begannen die Gastgeberinnen gegen das Juniorteam des HC Leipzig eher verhalten und netzten erst in der vierten Minute durch den Treffer von Ljiljana Paras zum 1:1 erstmalig ein. Auch der zweite Treffer in der neunten Minute durch den verwandelten 7-Meter von Rosi Hascher zum 2:2 ließ lange auf sich warten. Trotz einer frühen Überzahl mochte den Isis im Angriff anfangs nicht viel gelingen und zudem zeigten sich in der Ismaninger Abwehr erheblich Abstimmungsprobleme. Die Gäste wussten diese eiskalt auszunutzen und kamen über mehrfache Kreisanspiele zu ihren Treffern. Dank der wieder erstarkten Treffsicherheit von Paras, der innerhalb zwei Minuten drei Tore gelang, konnte der Rückstand mit dem 5:6 in der 12. Minute noch in Grenzen gehalten werden. Bis zur 19. Spielminute (9:9 nach Vorlage von Claudia Schöfbeck) gelang den Ismaninger Damen die Partie noch ausgeglichen zu gestalten, danach zog das HC-Juniorteam mit vier Toren zum 9:13 (23. Min) davon. Bis zum Ende der ersten Hälfte blieb dieser 4-Tore Vorsprung und beide Teams verschwanden beim Stand von 14:18 in den Kabinen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schafften es die Isis nicht an die Gäste aus Leipzig heranzukommen, bis zur 40. Minute (17:21) trennten die beiden Mannschaften weiterhin vier Tore. Erst durch konsequentere Aktionen im Angriff sowie eine auf die Stärken des Leipziger Angriffs eingestellte Abwehr gelang dem TSV Ismaning der Start zur bewährten Aufholjagd. Unterstützt durch nun mehrmalige Überzahlsituationen war es der Treffer von Carolin Elbert zum 20:22 (45. Min), der die Zuschauer in der Halle sowie das heimische Team wieder zurück holte. Die nun absolut ausgeglichene Partie wurde zu einer nervlichen Herausforderung für Spielerinnen beider Mannschaften mit wechselnden Überlegenheiten.Nach dem 22:26 der Gäste in der 52. Minute folgte zwei Minuten später der Treffer von Tanja Großer zum 25:27 (54. Min). Innerhalb von einer Spielminute verwandelte Rosi Hascher zwei 7-Meter und führte die Gastgeberinnen mit dem 28:29 (58.) an den Rand des verdienten Erfolges. Spiegelbildlich für viele der letzten Begegnungen schienen die Isis mental und konditionell nicht stark genug, um in den letzten Minuten die entscheidenden Akzente zu setzen, woraus am Ende die 28:31 Niederlage resultierte. In der Weihnachtspause wartet nun auf Trainer und Mannschaft viel Arbeit, damit die Aufholjagd Richtung Tabellenplatz neuen doch noch erfolgreich endet. Den Anfang könnte das Rückspiel gegen die SG Leutershausen am 09.01.10 daheim zu gewohnter Zeit machen. Es spielten: Anne Kunze, Chari Altenburger, Rosmarie Hascher (7/6), Carolin Elbert (5), Helena Hertlein (1), Ljiljana Paras (6), Stephanie Oberhuber (2), Marina Berger, Tanja Großer (5), Jessica Putzke, Jenny Oertel, Carola Neckar, Cordula Block (2), Claudia