Nachbericht Heimspiel gegen SG Leutershausen

Von am 11.01.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag bestritt die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd ihr erstes Heimspiel der Rückrunde gegen die SG Leutershausen und konnte sich nach hartem Kampf knapp mit 19:18 (9:11) behaupten. Nach einer kurzen Winterpause und mit einer langen Liste verletzter Spielerinnen bei den Damen des TSV Ismaning war zwar die Hoffnung auf den dritten Sieg in der Liga groß, die Erwartung hielten sich jedoch in Grenzen. Mit dem Tabellendritten aus Leutershausen kam eine hohe Hürde in die Hölle Süd, die trotz allem genommen werden musste, um die Aufholjagd erfolgreich starten zu können. Der Beginn der ersten Hälfte in der sehr gut besuchten Realschulhalle in Ismaning war für die gastgebende Mannschaft nicht optimal, nach sieben Minuten lagen die Isis bereits mit 2:4 zurück. Gerade in der Abwehr konnten die Ismaningerinnen noch nicht überzeugen und erst in Unterzahl begann das Spiel durch den Treffer zum 3:6 (10. Min) zunehmend ausgeglichener zu werden. Durch weitere drei Treffer, alle erzielt von Rosmarie Hascher, flimmerte in der 12. Minute das 6:6 auf der Anzeigetafel. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich dann auch die Abwehr gemäß den Vorgaben von Trainer Erwin Heilmeier auf die Gäste eingestellt, welche deshalb zunehmend Probleme in ihren Angriffsreihen hatten. Nach zwei kleineren Rückständen (6:8 zur 14. und 7:9 in der 19. Min) erzielte die bärenstarke Spielmacherin Stephanie Oberhuber den erneuten Ausgleich zum 9:9 in der 23. Minute. Leider war dies auch der letzte Treffer für den TSV in der ersten Halbzeit, die SG aus Leutershausen konnte sich dagegen den 9:11 Pausenstand erspielen. Ohne zwei von Ute Becker gehaltene 7-Meter Strafwürfe in den letzten acht Minuten wäre der Rückstand evtl. sogar noch deutlicher gewesen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Isis besser aus den Kabinen und erzielten über eine weiterhin hervorragende Abwehrleistung die Treffer zum 11:11 (35. Min). Ähnlich der ersten 30 Minuten konnte der Gleichstand jedoch nicht gehalten werden und mit dem 11:13 (38. Min) war der TSV erneut im Hintertreffen. Aber gerade die kämpferisch mehr als überzeugende Leistung von vor allem Youngster Sophie Pramberger hielt die Ismaningerinnen weiter im Spiel. Nach zwei Toren von Stephanie Oberhuber konnte Claudia Schöfbeck zur ersten Führung einnetzen (14:13, 43. Min). Ab dann war es immer nur ein Tor für und gegen eine der beiden beteiligten Mannschaften. In den letzten fünf Minuten steigerten sich Adrenalinspiegel und Spannung ins schier Grenzenlose: Nach zwei Treffern von Helena Hertlein innerhalb einer Minute zum 18:17 (56. Min) erzielte die SG kurze Zeit darauf den 18:18 Ausgleich, wieder eine Minute später wurden den Isis zwei 7-Meter zugesprochen, welche beide nicht verwertet werden konnten. Erst in der letzten halben Minute gelang Stephanie Oberhuber der Siegtreffer zum 19:18 und das Quäntchen Glück war dieses Mal nach Ismaning zurückgekehrt. Mit einer herausragenden Abwehrleistung und der notwendigen Cleverness im Angriff gelang den Damen des TSV Ismaning der lang ersehnte und für den Klassenerhalt dringend notwendige Sieg. Jedoch war dies nur der erste von vielen Schritten zum rettenden Ufer, in den nächsten Spielen müssen nun endlich auch die Big Points in der Ferne bei den direkten Konkurrenten geholt werden. Es spielten: Ute Becker, Anne Wessel (beide Tor), Rosmarie Hascher (6/4), Helena Hertlein (3), Ljiljana Paras, Stephanie Oberhuber (7), Marina Berger, Jenny Oertel, Cordula Block, Claudia Schöfbeck (1), Sophie Pramberger (2), Sabine Krause, Julia Steinkohl Foto:

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