Am vergangenen Samstag, den 28. Februar 2010 bestritt die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Regionalliga Süd ihr nächstes Heimspiel der Rückrunde gegen den TV Möglingen und musste sich mit einem deutlichen 27:34 (14:14) geschlagen geben. Nach der Schlappe in Herrenberg und einer längeren Faschingspause sollte die Partie gegen den Favoriten aus der Hinrunde die Rückkehr zu alter Heimstärke einläuten sowie trotz schwindender Hoffnung auf den Klassenerhalten das Punktekonto aufbessern. Ohne Torhüterin Ute Becker, die noch im Urlaub verweilte, jedoch mit Janine Völkel und Anne Kunze in würdiger Vertretung startete der TSV verhalten in die Partie. Auf beiden Seiten waren die Anfangsminuten von nur wenigen zwingenden Angriffen geprägt, der erste Treffer für die Isis durch Rosmarie Hascher zum 1:1 gelang in Minute fünf, das Tor zum 2:3, ebenfalls durch die anfangs sehr stark auftretende A-Jugendliche Hascher, fiel in der achten Minute. Bereits kurz davor musste Janine Völkel im Tor verletzt vom Platz, konnte aber relativ bald wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Bis dahin war die Begegnung sehr ausgeglichen, den tabellarischen Unterschied zwischen Möglingen und Ismaning konnte man nicht erkennen. Beide Teams schafften abwechselnd den jeweiligen Ausgleich, die heimischen Damen das erste Mal in der 18. Minute durch Ljiljana Paras zum 7:7. Nach 24 gespielten Minuten gelang Cordula Block für ihre gastgebende Mannschaft dann sogar der Führungstreffer zum 12:11. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit liefen die Ismaningerinnen jedoch Gefahr ins Hintertreffen zu geraten, denn zwischen der 24. und 27. Minute zogen die Gäste kurz vom 12:12 auf 12:14 davon. Aber durch Treffer von Stephanie Oberhuber (13:14, 28. Min) und Helena Hertlein (14:14, 29. Min) wurde das Unheil abgewendet und der TSV konnte mit einem Unentschieden in die Pause gehen. Zu verdanken war dies auch der jungen Torhüterin Völkel, die an diesem Tag ihre beste Saisonleistung zeigte. Welcher Schalter auch immer in der Ismaninger Kabine umgelegt wurde, es war der falsche. Konnten die TSV-Damen in der 34. Minute noch durch Aufbauspielerin Oberhuber zum 15:15 ausgleichen, so erspielten oder besser erliefen sich die Möglinger Damen innerhalb von vier Minuten den zwischenzeitlichen 4-Tore Vorsprung zum 15:19. Auch ein in dieser frühen Phase notwendiges Team-Timeout durch Trainer Erwin Heilmeier konnten den gegnerischen Lauf nicht unterbrechen, nach 45 Minuten führten die Gäste mit 17:24 und machten dadurch den Sack frühzeitig zu. Im Ismaninger Angriff ergänzten sich technische Fehler mit ausgelassenen Chancen und mangelndem Zug zum Tor, die Abwehrreihe konnte den Gegenstößen des TVM nichts entgegensetzen. Auf Grund der Vorentscheidung legte Möglingen einen Gang zurück, zugleich besannen sich aber die Isis auch wieder auf ihre Stärken und verweigerten sich einer weiteren Schlappe. Maßgeblich durch Ljiljana Paras, die in der Schlussphase fünf Treffer erzielen konnte, hielten die Ismaninger Damen dagegen und am Ende flimmerte ein zwar deutliches, aber auch bedeutungsloses 27:34 auf der Anzeigetafel. Auch wenn der TV Möglingen mit einer schwarzen Serie in die Rückrunde startete und bis zu dieser Partie nur noch einen Punkt vom Abstieg entfernt war, zeigten die Gäste mehr Biss und Durchsetzungskraft sowie deutliche individuelle Vorteile. Auch der nächste Gegner des TSV Ismaning, der Tabellenführer HSG Albstadt, ist eine kaum überwindbare Hürde. Trotzdem besteht noch die Chance, dass die Außenseiter Position auch mal einen Nutzen bringt. Es spielten: Janine Völkel und Annemarie Kunze (Tor), Ljiljana Paras (9), Sabine Krause, Helena Hertlein (3), Rosmarie Hascher (5/3), Stephanie Oberhuber (4), Cordula Block (2), Jenny Oertel, Julia Steinkohl, Sophie Pramberger, Tanja Großer, Claudia Schöfbeck (4), Carola