Liebe Handballfreunde, von Herbert Kellner und mir ein kurzer Bericht aus der Hallenkommission des TSV bzw. aus dem Gemeinderat zum Neubau der TSV Ballsporthalle am Sportpark Ismaning. Nachdem der neu gewählte Gemeinderat einstimmig im letzten Jahr die Entscheidung zum Neubau einer Dreifach-Ballsporthalle unter Bauherrschaft des TSV beschlossen hat, hat sich die Gemeindeverwaltung zusammen mit der TSV Hallenkommission an die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs gemacht. Dieser Wettbewerb ist in seinen Endzügen, sodass in den kommenden Wochen die Jury über die Platzierungen entscheiden kann. In der Jury sitzen sowohl Fachpreisrichter als auch Sachpreisrichter. "Vom Fach" sind die verantwortlichen Personen von der Bauverwaltung, ein Städteplaner und Architekt sowie Mitglieder des Gemeinderates. Für die SPD ist Bürgermeister und Handballpapa Greulich, für die FWG der ebenso sportbegeisternde Günter Glasner und für die CSU bin ich selbst in die Jury gewählt worden. Diesem "Fachgremium" komplettieren weitere Sachpreisrichter aus den Reihen der Vereine. So ist von der TSV Hallenkommission Herbert Kellner stimmberechtigtes Mitglied. Aus den eingereichten Entwürfen wird somit eine Reihung festgelegt. Zum Wettbewerb wurden von der TSV Hallenkommission Anforderungen an eine neue Halle entworfen und mit der Gemeinde abgestimmt, sodass die Wettbewerbsteilnehmer sehr genau, jedoch mit der nötigen Freiheit wissen, auf was es dem späteren Nutzer, nämlich dem TSV ankommt. Dieses Anforderungsdokument ist detailgetreu und umfänglich, mit vielen Bildern aus anderen Hallen als Referenz und einem logistisch sinnvollen Raumkonzept, sowohl in der Anordnung als auch in den Größen der Räume. Hierbei haben unter anderen auch die Handwerksprofis der Handballer geholfen und unterstützt, wie beispielsweise Peter Steinkohl. Es bleibt abzuwarten, was die Wettbewerbsteilnehmer aus dieser ausführlichen Vorlage "zaubern". Welcher Entwurf letztlich umgesetzt wird, steht damit noch nicht fest. Der Wettbewerbssieg bedeutet nicht gleichzeitig auch den Zuschlag zum Bau. In der Regel ist jedoch der Wettbewerbssieger mit manch kleinen Anpassungen aber letztlich dann auch der beste Entwurf, sodass dann die weiteren Schritte zum Baubeginn umgesetzt werden können. Realistisch ist ein Baubeginn noch in diesem Sommer, mit einer Bauzeit von 18-22 Monaten eine Fertigstellung mit Herbst 2017 zu rechnen. Sehr wohl also möglich, dass in der Saison 2017/2018 bereits der erste Heimspieltag in der neuen Hölle Süd stattfindet. Standort der neuen Halle ist die Erweiterung des bestehenden Sportparks an der Grünfleckstraße, die TSV Halle wird südlich davon platziert und zwar direkt am Eck der neu gebauten Straße, parallel zur Grünfleckstr. und der Freisinger Str. Mobile Tribünen für eine Gesamtkapazität derer der aktuellen Realschulhalle sowie einigen festen Tribünenreihen, ein praktischer und logistisch durchdachter Verkaufsbereich, ein pflegeleichter Sportboden und eine hoher Benutzerfreundlichkeit sowohl für Sportler als auch für Besucher sollen die wichtigsten Merkmale der neuen Halle werden. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, oder alleine als Meinungsgeber behilflich sein möchte, kann sich gerne an Herbert oder mich wenden. für die Hallenkommission, Alexander Novakovic.