Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen

Von Manfred Bamberger am 28.02.2016 in Allgemein, Archiv

Der Trainer hat wie üblich die Platzwahl verloren. Isar-Mitte möchte zuerst in der Abwehr sein. Der erste Angriff der Isis verpufft. Beim Gegner läuft es besser: 0:1, 0:2, 3:4, 5:6, 5:7, 5:8. Irgendwie bekommen die Ismaninger keinen Zugriff auf den Gegner. Nach zehn Minuten wird die Abwehr stabiler, Isar-Mitte verliert den ersten Schwung und die Mädels stellen mit einem 4:0 Lauf auf 9:8. Die „Notlösung“ Lisa auf Rechtsaußen im Zusammenspiel mit Terry auf Rückraum Rechts zeigt zum ersten Mal, wie man mit ungewohnten Situationen umgehen kann – kreativ, mutig, entschlussfreudig. Das wird sich auf Linksaußen wiederholen – später mehr. Auch wenn das Spiel über den Kreis nicht wie gewohnt funktioniert, arbeiten sich die Isis, angeführt von Sophia mit sehenswerten 1:1 Aktionen Schritt für Schritt nach vorn. 11:9, dann 14:12, so geht es in die Halbzeit. Im Team-Timeout des Gegners hat der Trainer das Team bereits auf Verbesserungen hingewiesen: Umschalten, Gegenstöße. Das wird nun vor dem Seitenwechsel vertieft: Körperkontakt herstellen in der Abwehr, dann gegen den Ball arbeiten – Weiterspielen verhindern. Und – Umschaltspiel, schnelle Angriffe, zweite Welle. Mit dem Wiederanpfiff setzen die Spielerinnen die Hinweise konsequent um. Isar-Mitte kann dem Druck nicht mehr standhalten und gerät ins Hintertreffen. Die Isis sind nun zu schnell für sie. Noch zweimal können die Freisinger den Abstand auf drei Tore begrenzen, dann aber bauen die Mädels den Abstand mehr und mehr aus. Neun Tore sind es zwischenzeitlich, maßgeblich beteiligt sind Lisa und Terry aus der weiblichen B, die auf der rechten Seite einen tollen Job machen. Beeindruckend auch das Spiel von Manu Brosig auf der ungewohnten Linksaußen-Position mit engagierten 1:1 Aktionen und schönen Toren. Endstand 33:26.


Fazit: die Geburtstagsparty von Kuni hat das erwartete Ergebnis und Erlebnis gebracht. Das Team steht wie ein Block, feiert gute Aktionen auf der Bank und feuert immer wieder an. So muss es sein. Die über die ganze Saison spürbare gute Stimmung auf der Bank hat sich weiter verstärkt. Gut so.


Wir werden sehen, was die letzten beiden Spiele bringen. Verlieren wollen wir nicht.


Ela Wimmer (Tor), Giuli Prillwitz (Tor), Joelle Korhammer, Lisa Felsner (9/3), Sara Lutz (4), Dilara Sanilülal (2), Terry Pfründer (10), Sophia Krabichler (2), Tamy Milutinovic (1), Manu Brosig (3), Lulu Müller, Alex Kunert (1)
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