Perfekter Einstand in die neue Saison

Von am 14.09.2014 in Allgemein, Archiv
Mit einem souveränen 31:23 Heimerfolg gegen die HSG Fichtelgebirge haben die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning ein frühes Ausrufezeichen gesetzt. Torhüterin Marina Maricic avancierte zur 7-Meter-Killerin und Franzi Lang bewies Treffsicherheit.

Das war ganz nach dem Geschmack der „Isis“. Schnell haben sie sich nach der Niederlage im DHB-Pokal rehabilitiert und ihre Ansprüche in der Bayernliga geltend gemacht. Schon zur Pause hat das Team von Trainerin Aniko Keczkone beim Stand von 16:7 deutlich die Marschrichtung vorgegeben, letztendlich stand ein überaus verdienter Auftaktsieg gegen die HSG Fichtelgebirge zu Buche. „Das erste Spiel einer Saison ist immer schwer“ wusste die erleichterte Ungarin. „Die Vorbereitung ist zwar gut gelaufen, aber erst mit dem Anpfiff der Partie weißt du auch, ob die Arbeit gut genug war.“

Einen herausragenden Tag erwischte Torhüterin Marina Maricic. Sie hat die Gäste schier zur Verzweiflung gebracht, parierte vier 7-Meter, alleine drei davon in der ersten Halbzeit. „Das ist immer ein 1:1 Duell. Ich schaue der Gegnerin dabei tief in die Augen“ erklärte Maricic. „Der erste gehaltene 7 Meter ist der entscheidende. Das baut dich als Torhüterin extrem auf.“ Lobende Worte hatte auch die Trainerin für sie parat. „Marina hat eine sehr gute Leistung gezeigt. Sie hat sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen lassen, dass sie wusste, an diesem Tag die einzige Torhüterin in unserem Kader zu sein.“ Elisabeth Gschwendtner (verletzt) und Magdalena Frey (Zahn-OP) mussten passen.

Das erste Tor der neuen Saison erzielte die ebenfalls blendend aufgelegte Franzi Lang. Acht weitere Treffer von ihr folgten noch, so dass sie mit insgesamt neun Treffern erfolgreichste Werferin der Partie war. „Sie hat aber nicht nur im Angriff eine sehr gute Leistung gezeigt, sondern auch in der Verteidigung“, wusste Keczkone.

Wie vor allem in der 1. Halbzeit die gesamte Mannschaft. Nach 17 Minuten hatten die „Isis“ erst zwei Gegentore kassiert (8:2), die Gäste nahmen zuvor bereits in der 7. Minute ihre Auszeit. Die HSG Fichtelgebirge fand überhaupt nicht in die Partie hinein, der TSV dagegen mit Spielfluss- und Freude. Nach der deutlichen Pausenführung vergrößerte Ismaning den Vorsprung unmittelbar nach dem Seitwechsel auf zehn Tore (17:7). „Die Mannschaft ist als Team aufgetreten, mir hat vieles gefallen“, freute sich die Trainerin. „Steffi Oberhuber war wieder dabei und hat die Angriffe gut geführt, auch die jungen Spielerinnen haben sich gezeigt.“

Das Keczkone-Team nahm in der Folge das Tempo zwar raus, sodass der Vorsprung beim 23:18 zusammengeschmolzen war (50. Minute). Wirklich in Gefahr gerieten die Gastgeberinnen allerdings nicht mehr und feierten mit dem 31:23 einen erfolgreichen Einstand in die neue Saison. Torhüterin Maricic freute sich schon auf die kommenden Aufgaben: „Das ist ein positives Zeichen für die Zukunft. Wir haben gezeigt, was wir können.“

Am Sonntag sind die „Isis“ bei der TS Herzogenaurach zu Gast (14:30 Uhr).

Für den TSV Ismaning spielten und trafen:

Marina Maricic (im Tor), Franzi Lang (9), Steffi Oberhuber (4), Andrea Keczko (4/1), Lisa Frank (3), Helena Lorenz (2), Melanie Leitl (2), Rosi Hascher (2), Kathi Tischler (2), Ana Perkovic (1), Amelie Bayerl (1/1), Sophie Pramberger (1), Kathleen Braun
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