Presseecke: Main Post vom 13.11.11 Damen1 Ismaning : Etwashausen

Von am 14.11.2011 in Allgemein, Archiv
Handball-Bayernliga Frauen
Etwashausen abgehängt von Ismaninger Eilzug
 

Beim Wiedersehen mit Ulla Brehm war für Etwashausens Frauen mehr drin als die knappe Niederlage
 






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  • Eingefangen: Während Etwashausens Nadine Arlt (rechts) das Spielgerät greift, fährt ihr Ismanings Rosemarie Hascher in die Parade.
    Foto: Andreas Stöckinger





 







 





Die Rückkehrerin durfte am Ende nicht nur Umarmungen und Glückwünsche entgegennehmen. Ulla Brehm spendete nach Spielschluss sogar ein bisschen Trost an „Melle“ Meyer, die sichtlich enttäuscht am Hallenrand hockte. Dabei hatten Meyers Etwashäuserinnen gegen ihre ehemalige Mannschaftskollegin Brehm beileibe kein schlechtes Spiel abgeliefert. „Grundsätzlich kann man zufrieden sein, es war auf jeden Fall eine Steigerung. Man hat gesehen, was die Mannschaft kann“, fällte TVE-Aushilfstrainer Dominik Ruschin sein Urteil. Ruschin vertrat den diesmal verhinderten Ingo Preun. „Er meinte, ich kenne die Mädels und traut es mir zu. Es war aber schon ein ungewohntes Gefühl“, schilderte Ruschin seine „Beförderung“.

Im Spiel hatte Gastgeber Etwashausen zunächst enorme Probleme mit dem ICE-Zug-Tempo der Gäste. Irre schnell liefen teilweise die Tempogegenstöße, wenn Etwashausen vorne den Ball verloren hatte. Vor allem die wieselflinke Außenspielerin Sophie Pramberger wurde oft zum erfolgreichen Abnehmer der riskanten Konter-Zuspiele von Ismanings Torhüterin Ute Becker.

Auch Andrea Keczko wurde von den Gastgeberinnen zu selten gestoppt. Die Rückraumspielerin gehörte mit ihren 27 Jahren zu den wenigen erfahreneren bei Ismaning, das je drei Spielerinnen der Jahrgänge 1994 und 1995 im Kader hatte.

Mit fünf Toren lag der TVE schnell im Hintertreffen, auch Ulla Brehm hatte im ersten Abschnitt dazu beigetragen. Als Ismaning seine junge und laufstarke Truppe gegen Ende der ersten Hälfte durchwechselte, witterten die Gastgeberinnen ihre Chance und nutzten sie. Sie gingen das Tempo mehr und mehr mit, doch zu Beginn der zweiten Halbzeit folgten nach Ricarda Sucius 14:14-Ausgleich wieder einige schwächere Minuten, und der Gegner zog wieder auf vier Tore weg.

Dann aber wurde Ismaning etwas zu nachlässig, was die Verwertung der Wurfchancen betraf. In der Schlussphase schickte der Gästetrainer wieder seine erste Sieben aufs Feld, die ganz schön strampeln musste. Wer weiß, hätte Laura Knorz in zwei wichtigen Situationen getroffen, wäre ein Punkt für den TVE möglich gewesen. Zunächst vergab Knorz frei aus guter Position, dann bekam sie einen Pass beim Konter nicht unter Kontrolle. Schließlich hinderte die Unterzahl nach Zeitstrafen gegen Isabella Renner (55.) und Knorz (56.) beim 27:28 eine erfolgreichere Aufholjagd.

Erleichtert war später Ulla Brehm, nachdem sie die vielen Bekannten in Kitzingen begrüßt hatte. „Ja, ich war schon etwas aufgeregter als sonst. Ich bin froh, dass es noch zwei Punkte für uns geworden sind, es war ein eher schlechtes Spiel von uns. Aber auch die muss man gewinnen.“ Solide spielte die Neu-Ismaningerin im Rückraum, erzielte zwei Tore. Schief ging nur eines bei Brehms Besuch. Ihren Part als Glücksbringerin für die Männer-Mannschaft hat sie nun los. Die TVE-Männer verloren erstmals, seit Brehm zugeschaut hat.

Die Statistik zum Spiel


TV Etwashausen – TSV Ismaning 29:32 (13:14)

Etwashausen: Julia Hebling, Daniela Frank (n.e.), Melanie Meyer, Ricarda Suciu (3), Anna Renner (4), Janina Ruschin (6/2), Julia Meyer (2), Laura Knorz (2), Melanie „Melle“ Meyer (6), Carolin Straßberger (3), Nadine Arlt (2), Isabella Renner (1).
Ismaning: Ute Becker, Chiara Zellner (n.e.), Tanja Grosser, Katrin Tischler, Sophie Pramberger (5), Ulla Brehm (2), Kaori Kamei, Alexandra Maier, Andrea Keczko (11/2), Kornelia Schmidt, Leonie Schweinsteiger, Jenny Oertel (6), Cornelia Schmidt (4), Rosi Hascher (3/1), Carina Edlbauer (1), Emira Inajetovic.
Schiedsrichter: Thomas Drummer/Christian Herpoldsheimer (TSV Rothenburg 2000).
Zeitstrafen: Isabella Renner, Knorz; Inajetovic.
Siebenmeter: 2:3 (2:3 verwandelt).
Spielfilm: 1:1 (4.), 5:8 (14.), 10:12 (26.), 13:14 (30.) – 14:14 (31.), 15:19 (37.), 21:22 (44.), 24:23 (50.), 24:26 (53.), 27:28 (55.), 27:30 (57.), 29:32.

Bayernliga Frauen

































HSG Fichtelgebirge – SG Garitz/Nüdlingen 27:21  
HCD Gröbenzell – HC Sulzbach 27:26  
TV Etwashausen – TSV Ismaning 29:32  
ESV Neuaubing – TSG Augsburg 25:15  
HaSpo Bayreuth – SG Kissing/Friedberg 36:36  
TS Herzogenaurach – 1. FC Nürnberg 21:24  




















































































































































































































1. (2.) TSV Ismaning 8 7 0 1 233 : 207 14 : 2  
2. (1.) TS Herzogenaurach 10 7 0 3 279 : 241 14 : 6  
3. (3.) HSV Bergtheim 8 5 1 2 207 : 176 11 : 5  
4. (6.) 1. FC Nürnberg 8 5 0 3 204 : 182 10 : 6  
5. (7.) HSG Fichtelgebirge 9 5 0 4 222 : 236 10 : 8  
6. (5.) HaSpo Bayreuth 8 4 1 3 229 : 208 9 : 7  
7. (4.) TV Etwashausen 9 4 1 4 246 : 229 9 : 9  
8. (9.) HCD Gröbenzell 9 4 1 4 236 : 232 9 : 9  
9. (10.) SG Kissing/Friedberg 8 3 1 4 230 : 234 7 : 9  
10. (8.) SG Garitz/Nüdlingen 8 3 1 4 191 : 196 7 : 9  
11. (11.) HC Sulzbach 8 2 0 6 210 : 233 4 : 12  
12. (13.) ESV Neuaubing 9 2 0 7 203 : 246 4 : 14  
13. (12.) TSG Augsburg 8 1 0 7 163 : 233 2 : 14  


  


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