Reinigungskonzept gegen Harzflecken geht auf

Von am 01.10.2012 in Allgemein, Archiv

Hartnäckig ist der Harzfleck, ganz besonders, wenn durch Zweikämpfe der Kontakt von verharzten Händen mit dem Hallenboden entsteht. Diese Handabdrücke könnten nach Monaten noch bei der Spurensicherung zum Täter führen. Demnach ist es sehr schwierig ein Reinigungskonzept zu finden, was Haftmittelgebrauch für die Handballer zulässt, zugleich aber einen normalen Sportbetrieb in den Schulen gewährleistet. Hinzu kommt, dass der Ismaninger Hallenboden für eine Nassreinigung äußerst problematisch zu betrachten ist, Bodenhersteller nahmen sogar Worte wie "einmalig in Deutschland" in den Mund.

Seit August stand die Abteilungsleitung im stetigen Dialog mit der Gemeinde. Alexander Novakovic hat persönlich dem Bürgermeister sein Wort gegeben, dass nun endlich eine Reinigungslösung gefunden wird. Und es sieht nach fast 2 Monaten des Testens und Ausprobierens sehr gut aus. Ein professioneller Kärcher-Bodenreiniger kann nun angeschafft werden. Mit dem richtigen Know-How, der richtigen Mischung zwischen Wasser, Reinigungsmittel, Andruckdruck der Reinigungspads und Fahrgeschwindigkeit der Maschine, bekommt man mittlerweile nach 3 stündiger Reinigungsfahrt ein gutes Ergebnis. Harzflecken sind nur noch ganz selten vorzufinden.

Diese Reinigung wird zukünftig 2 Mal wöchentlich durchgeführt. Dienstag Nachts übernimmt dies die Reinigungsfirma, Sonntag Nachts erledigt das eine Person der Handballabteilung - Mannschaften müssen nicht mehr reinigen.

Impressionen von Putzen vom 30.9. gehören somit der Vergangenheit an, wo Damen 2 kräftig den Hallenboden abgefahren haben.
Damen 1, 2 und Herren 1 dürfen somit im Spielbetrieb und Trainingsbetrieb Haftmittel sparsam benutzen, sind angewiesen, nach dem Training ehe sie Türgriffe oder Lichtschalter berühren, sich die Hände zu reinigen. In der Jugend ist Haftmittel weiter strikt verboten. Sollten hier Mannschaften oder Spieler entdeckt werden, ist sich die Abteilungsleitung einig, dass die Kosten der nächsten Reinigung sofort und ohne Vorwarnung auf diese Person umgewandelt werden. Nach dem ganzen Aufwand sind wir zu keinen Späßen mehr aufgelegt...

Ein Dank geht an den Hausmeister Weinfurtner, der zwar anfangs mehr als skeptisch war, dennoch jeden Entwicklungsschritt konstruktiv begleitet hat und am Ende von dem guten Ergebnis überzeugt werden konnte.
Sowie ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Christa Scharl, die als Referentin des Bürgermeisters dieses "leidige Thema" auf den Tisch bekommen hat. Danke Christa!

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