Am vergangenen Sonntag gingen die Damen III des TSV Ismaning (3.Platz) gegen den neuntplatzierten SC Freimann in den Kampf. „A gmahde Wiesn“ würde man meinen, doch aufgrund der unorthodoxen und aggressiven Spielweise der Freimanner und einem reduzierten Kader ohne Torwart konnte man sich einem Sieg nicht sicher sein. So akquirierte das Trainergespann um Gabi und Martina nicht nur Karin Wagner fürs Tor sowie Elfi Filz fürs Feld (Vielen Dank für euren Einsatz!) sondern stellten sich selbst mit auf – so konnten den eigentlichen acht Spieler mehr Verschnaufpausen ermöglicht werden.
Mit Erleichterung vernahm man, dass die Gegner selbst auch nur acht Spielerinnen stellen konnten. Das erweckte die Hoffnung den Freimannerinnen nicht nur spieltechnisch, sondern auch konditionell ein wenig überlegen zu sein. Sich nicht einlullen lassen und sie mit unserem gewohnt schnellen Spiel einfach „überlaufen“ war die Aufgabe der beiden Trainerinnen an die Mannschaft.
Doch so recht wollte dies vor allem am Anfang nicht gelingen. So richtig schnell kam man dieses Mal nicht nach vorne, sodass man sich erst nach einem Spielstand von 5:5 bis zum Halbzeitstand von 8:13 leicht absetzen konnte. Dazu beigetragen hat auch eine Torausbeute, die schon Mal besser war.
Nach der Halbzeit gelang es, den Torabstand um weitere zwei Tore auf 10:17 auszubauen. Die sieben Tore Differenz konnte man bis zum Ende des Spiels zwar fast durchgängig halten, aber leider nicht weiter ausbauen.
In den letzten drei Spielminuten wurde es unnötigerweise etwas, naja wie soll man sagen, unruhig. Ein vom Schiedsrichter nicht geahndetes Foulspiel einer Freimanner Spielerin, bei dem Franzis Lippe blutig geschlagen wurde, führte aufgrund Meckern zu einer doppelten Zeitstrafe für die Ismaninger Damen. Doch damit noch nicht genug. Beim Kampf um einen verdatterten Ball ging Sandra zu Boden, stand aber aus Schiedsrichtersicht nicht schnell genug auf, denn der Ball ging trotz klarem Ballbesitz an den Gegner. Eine Äußerung des Unverständnisses darüber führt zu einer weiteren Zeitstrafe. Damit standen für eineinhalb Minuten nur noch drei Feldspielerinnen auf Ismaninger Seite auf dem Feld. Das hatte den Kampfgeist jedoch erst so richtig geweckt und so gelang es zwei Tore zu werfen und nur eines zu kassieren. Chapeau!
Mit einem Spielstand von 18:25 und einer aufgeheizten Stimmung ging das Spiel mit zwei Punkten an die Ismaningerinnen.
Es spielten: (Tor) Karin Wagner, Rebecca Riedel, Anna Hofferek (7), Stefanie Rott (3), Martina Lutz, Nattijaa Jörges (1/1), Gabi Krabichler, Vanessa Wittman (4), Sandra Blobner (1), Elfi Filz, Franziska Wittmann (2), Melanie Thee (5/1)