Ismaning/Wolfschlugen - Böse Überraschung für die weibliche A-Jugend des TSV Ismaning: Mit 14:28 (7:9) unterlagen die "Isis am Sonntag im Halbfinal-Hinspiel um die Süddeutsche Meisterschaft bei der JSG Nellingen/Wolfschlugen und müssen nun im Rückspiel am kommenden Samstag in der "Hölle Süd (15 Uhr) auf ein Handball-Wunder hoffen. "Ich weiß auch nicht, was los war. Ehrlich gesagt, hab ich die Mannschaft noch nie so von der Rolle gesehen, war Michaela Nagel vollauf bedient. Und doch ging die TSV-Trainerin mit ihren Schützlingen nicht zu streng ins Gericht - schließlich hatten die eine tolle Bayernliga-Saison gespielt. "Vor allem nach der Pause hatten sie fast schon Angst, trauten sich nichts zu und bekamen schließlich richtig einen auf den Deckel. Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus: Der bayerische Meister ging mit 1:0 in Führung und hatte vor der Pause zahlreiche Gelegenheiten, "um locker auf vier, fünf Tore davonzuziehen (Nagel), aber das Team ging zu verschwenderisch mit seinen Chancen um, verwarf im ersten Durchgang zehn "Freie. Nur Jugend-Nationalspielerin Helena Hertlein stemmte sich vehement gegen die Niederlage, warf sechs Tore und erreichte als einzige Ismaninger Feldspielerin Normalform. Torhüterin Chari Altenburger ("super gehalten) verhinderte Schlimmeres. Michaela Nagel: "Wenn man phasenweise nur Standhandball spielt und nur läuft, wenn man den Ball hat, kann das nichts werden. Zwar verkürzten die "Isis nach der Pause gleich auf 8:9, dann brach aber das Unheil über die Mannschaft herein, die vielen technischen Unzulänglichkeiten und Fehlwürfe wurden gnadenlos bestraft. Beste JSG-Werferinnen waren Stephanie Frick, Julia Bauer (je 6) und Tamara Heinzelmann (5). "In den zweiten 30 Minuten haben die Mädels ihr Potenzial abgerufen. Überhaupt bin ich mit der gesamten Abwehrleistung sehr zufrieden, resümierte Nellingens Coach Veronika Goldammer, während Michaela Nagel jetzt nur noch auf eine Trotzreaktion ihres Teams hofft: "14 Tore aufzuholen, ist fast unmöglich. Auf jeden Fall wollen wir das Rückspiel aber gewinnen. TSV Ismaning: Chari Altenburger, Janine Völkel, Sophie Fasold (alle Tor); Helena Hertlein (6), Laura Dombrowski (2), Sophie Pramberger (1), Tizia Hirster (1), Alexandra Lorenz (1), Carola Störch (1), Kathleen Braun (1), Kathrin Tischler (1/1), Rosmarie Hascher, Conny Fischer, Stefanie Rott. Quelle: Münchner