Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit und auch die Damen III durften ihre Startlöcher verlassen und endlich wieder Handball spielen.
In der ersten Halbzeit kamen die Isis irgendwie nicht in die Gänge. Zwar konnte man das erste Tor der Partie in der Folge eines schönen Spielzuges erzielen, doch der Gegner legte schnell nach. Der Gegner kam leider immer wieder von den Aussenpositionen zum Werfen, weil die Abwehr der Isis zu langsam nachrückte. Was die Schnelligkeit angeht, so war der Gegner den Isis jedoch nicht unbedingt überlegen. Auch im Angriff zeigte der Gegner kaum Spielzüge, die Lücken enstanden hier durch das schnelle Durchspielen. Gegen diesen Gegner wollten sich die Damen keinesfalls geschlagen geben, so dass in der Halbzeit noch mal ordentlich Kraft getankt wurde und überlegt wurde, wie man trotz einem Rückstand von 5 Toren noch ein mal nachziehen konnte. In der Vergangenheit war es bereits oft der Fall, dass die erste Halbzeit der Isis die schwächere war und man in der zweiten oft aufholte.
In der zweiten Halbzeit erwies sich die neue Deckungsformation der Damen III als effektiv, da der ein oder andere Ball abgefangen werden konnte. Es wurde offensichtlich härter um den Ball gekämpft, als dies in der ersten Halbzeit der Fall war. Immer wieder kamen die Isis an den Gegner heran, so dass zwischenzeitlich nur noch drei Tore zwischen den beiden Teams lagen. Was sind im Handball schon drei Tore!
Im Angriff wurde nun sehr oft und kraftvoll von hinten geworfen, leider traf der Ball hier ganz oft unglücklicher Weise den oder die Pfosten. Ärgerlich, aber die Damen liessen sich dadurch diesmal keinesfalls entmutigen, was dazu führte dass doch das ein oder andere Tor aus dem Rückraum gemacht wurde. Auch die Strafwürfe wurden größtenteils souverän verwandelt.
Wenige Minuten vor Schluss ging noch mal ein richtiger Ruck durch die Mannschaft, auf ein mal wurden alle richtig aggressiv und bissig in der Abwehr und es gelang den Damen den Gegner aus dem Konzept zu bringen, so sehr, dass er nicht mehr wusste, was er im Angriff eigentlich tun soll.
Schließlich erzielte die Spielerin J. Steinkohl aus dem Rückraum das entscheidende Tor zum 21:21. Der Gegner startete zwar noch einen Angriff und kam auch zum Wurf, doch souverän hielt Torhüterin A. Metzker den Wurf von Aussen - zeitgleich ertönte der Abpfiff und man war einfach nur glücklich. Auch wenn "nur" ein Unentschieden drin war, so fühlte sich es doch an wie ein Sieg, nicht zuletzt weil die Mannschaft Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt hat.
Bericht: Elisabeth Sureck