Saisonrückblick und Ausblick auf die kommende Saison

Von Vroni Wittmann am 06.09.2019 in Damen, Damen 1

Beim Schreiben eines Saisonrückblicks fängt man üblicherweise mit dem ersten Saisonspiel an – die Vorbereitung dafür geht aber schon viel früher los. Nach vielen schweißtreibenden Einheiten auf der Tartanbahn, im Sand und in der Halle und einigen Trainingsspielen starteten die Damen des TSV Ismaning (verletzungsbedingt leider nicht vollständig) Mitte September mit einem Heimspiel und dem ersten Sieg gegen die HSG Fichtelgebirge in die Saison. Während es im zweiten Spiel eine verdiente und hohe Niederlage in Zirndorf gab, konnte man sich im nächsten Heimspiel gegen die Gäste aus Ingolstadt durchsetzen. Bis zu diesem Zeitpunkt lief die Saison weitestgehend wie geplant, was jedoch nicht auf das anstehende Spiel beim MTV Stadeln zutraf. Eine Vollsperrung auf der Autobahn brachte die Spielerinnen, die erst zur geplanten Anwurfzeit an der Halle eintrafen, mehr aus dem Tritt als erhofft und sie fuhren frustriert mit einer deutlichen Niederlage nach Hause. Auch in den folgenden Partien bekleckerten sich die Ismaningerinnen nicht gerade mit Ruhm, verloren gegen Bayreuth und Bergtheim und gewonnen wenig souverän gegen Mintraching, Freising und Nürnberg. Das Heimspiel gegen Nürnberg mag einigen noch in guter Erinnerung sein, denn Kathi „die krasse Zauberin“ (so die Worte des Trainers Flo Bamberger) schoss ihre Mannschaft mit der Schlussirene durch ein fast unmögliches Tor zum Sieg. Bilanz der Hinrunde: 5 von 11 Spielen wurden gewonnen. Für die zweite Saisonhälfte nahm die Mannschaft sich konstanter zu werden und auf die eigenen Stärken zu setzen. Das klappte in keinem der ersten drei Spiele sonderlich gut – gegen Ingolstadt, den weit abgeschlagenen Letzten, gewann man sogar nur knapp. Im zweiten Heimspiel der Rückrunde holte sich das Team endlich die nächsten zwei Punkte, doch der Knoten war alles andere als geknackt, denn das nächste Spiel in Nürnberg war eine bittere, fast schon verhexte Niederlage. Wie Tag und Nacht waren die Leistung bei den Fränkinnen und die Performance der Damen beim nächsten Heimspiel. Die Zuschauer sahen eine komplett ausgewechselte Mannschaft, die gegen Bayreuth ein gutes Spiel auf die Platte legte, das sie dann für sich entschied. Über die nächsten Partien entwickelte das Team um Flo Bamberger immer mehr Kampfgeist, trotzdem war es für beide Seiten etwas überraschend, als man beim Spiel in Dachau zwischenzeitlich dank einer guten Leistung in Führung lag. Doch wie schon im Hinspiel zeigte der zukünftige Aufsteiger seine Klasse und gewann schlussendlich doch noch das Match. Doch was am Montag darauf folgte, war um einiges interessanter, als die Niederlage beim ASV, denn den Damen sollte nun endlich ihr Trainer für die kommende Saison vorgestellt werden, nachdem Flo Bamberger sich nach dieser Spielzeit mehr Zeit für seine Familie nehmen möchte. Einige im Team staunten nicht schlecht, als Bernd Dreckmann, der Coach Dachauerinnen, sich als zukünftiger Trainer vorstellte und seine Vorstellungen mit der Mannschaft teilte. Bevor er aber mit seiner Arbeit anfangen konnte, standen noch drei Spiele auf dem Plan, aus denen die Isis vier Punkte holten, Kathi die 100 Tore-Marke vollmachte und das Team die Saison somit auf dem 8. Platz beendete. Aus der vergangenen Saison bleibt eine super Bilanz von 8 Siegen und einem Unentschieden aus 12 Heimspielen, wer nicht bleibt ist Mitspielerin Rosi Hascher, die ihre Handballkarriere beendete und von der Mannschaft noch am letzten Spieltag verabschiedet wurde.
Jetzt blickt das Team nach vorne und freut sich in der kommenden Spielzeit mit dem neuen Trainergespann Dreckmann/Heinrich voll anzugreifen. Nun ist die diesjährige Vorbereitung schon vorbei und auch die beiden Neuzugänge Lisa-Marie Berz und Viola Pieperjohanns haben sich schon eingefunden. Jetzt kann es die Mannschaft kaum abwarten am 14.09. ihr erstes Spiel bei der HaSpo Bayreuth und eine Woche später das erste Heimspiel gegen Mintraching/Neutraubling zu bestreiten.
Zuerst geht es aber diesen Samstag im Pokal zur Sache. Um 16 Uhr treffen die Damen im Lokalderby auf den Bayernliganeuling aus Ebersberg und mit einem Sieg würden sie im Finale um 20 Uhr auf den Sieger der Partie vom Würm-Mitte und Altenerding treffen. Die Spielerinnen würden sich über Unterstützung in der Ebersberger Halle freuen.

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