Bei strahlendem Sonnenschein ging es ins Schwäbische nach Ludwigsfeld. Wurden wir auf den ersten Autobahnkilometern noch mit einer grandiosen Fernsicht auf die Alpenkette begleitet ging es ab Friedberg mit Schneetreiben weiter. Nach 150km Fahrt angekommen, trabte das Team erst mal ein paar Runden um die Halle. Aufwachen und Frischwerden war angesagt. Das war auch nötig, denn in der Halle wartete nicht nur der Tabellenzweite, sondern auch viele Zuschauer, 4 Trommeln, Klappern und sonstiges Lärmgerät. Aha da wollte jemand gewinnen gut wir auch! Ismaning startete furios. Über 0:3, 3:6 hieß es nach 12 Min 4:11. In der Abwehr wurde gut verschoben und ausgeholfen. Nach einer erkältungsbedingten Auszeit (3 ISIs gingen gehandicapt ins Spiel) ließ man die Ludwigsfelder aber total überraschend aufkommen und vergaß im Angriff das Tore schießen. Mit 12:14 ging es in die Pause. Die hat gut getan und mit einigen schönen Angriffen konnte man sich auf 14:20 absetzen. Durch einige, teilweise schwerverständliche, 2 Minuten Zeitstrafen gegen Ismaning kamen unsere Mädels jetzt aus dem Rhythmus. Das schwäbische Team glich aus und konnte auf 27:25 erhöhen. In den letzten Spielminuten traf dann den Gegner eine Zeitstrafe, die sogleich von den ISIs zum 27:27 genutzt wurde. 10 Sekunden vor Schluss versenkte Julia dann einen Siebenmeter Strafwurf zum hart erkämpften 27:28 Auswärtssieg. Kaum zu glauben was für eine Moral und Kampfgeist in dieser Truppe steckt! Auf der Platte für Ismaning: Steffi Apfelbeck (Tor), Alicia Nagel (5), Merle Mommaal, Jana Schöffmann (3), Nicole Grastat (2), Ramona Grastat (7), Julia Sikman (9/3), Katharina Betzler (2), Charlotte Grunwald Bericht: Robert