TSV Ismaning : HC Cadolzburg 26 : 25

Von am 29.01.2011 in Allgemein, Archiv

Ein geschlossener 94-er Jahrgang der Gäste aus Nordbayern stand den ISIs heute im Spitzenspiel gegenüber, und die körperlich überlegenen Gäste zeigten auch von Anfang an, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte kampflos in Ismaning zu lassen. In HZ 1 schwankte die Führung bis zum 9 : 9 hin und her, kurz vor der Pause zogen die Gäste mit 3 Toren davon, da die ISIs in der Abwehr die Kreisanspiele nicht zu verhindern wußten und vorne einige gute Chancen ausließen. Für die 2. Halbzeit hatte man sich dann vorgenommen, in der Abwehr aggressiver vorzugehen und im Angriff mit spielerischen Mitteln zu agieren. Was dann passierte, erinnerte an unsere Nationalmannschaften bei der vergangenen Europa- bzw. Weltmeisterschaft: "kollektiver" Blackout! Die ISIs verloren im Angriff die Bälle, die Abwehr wirkte völlig desorientiert und die Gäste spielten sich in einen Rausch. Wer gab beim 13 : 21 noch einen Pfifferling auf die ISIs? Doch im Gegensatz zu unseren Nationalmannschaften gab man bei den ISIs nicht auf: nach einem Wechsel im Tor - Theresa Bauer stärkte der Abwehr den Rücken, im Angriff übernahm Emina Inajetovic Rückraum-Mitte und Saskia Putzke wechselte auf Rückraum-Links, kämpften sich die ISIs endlich mit Tempohandball und gezielten Auslösehandlungen zurück ins Spiel und holten Tor um Tor auf. Saskia Putzke und Christine Königsmann aus C1 glänzten durch gelungene Einzelaktionen auf den Halbpositionen, die Abwehr mit Lisa Frank auf Vorne-Mitte erkämpfte und erspielte sich einige Bälle, die im Tempogegenstoß verwertet wurden. Von 13 : 15 auf 13 : 21 dann von 14 : 22 auf 25 : 23...die ISIs hatten mit großem Kampfgeist ein Spiel "umgebogen", das aussichtslos verloren schien, und bogen auf die Siegerstraße ein. Doch wieder schlich sich der Schlendrian im Angriff ein und Cadolzburg glich kurz vor Ende zum 25 : 25 aus. Dann nahm sich Stefanie Felsner Sekunden vor dem Ende ein Herz und "netzte" von Linksaußen ein. Mit diesem Sieg haben die ISIs sicher einen großen Schritt in Richtung Bayerische Meisterschaft getan, das Spiel hat aber auch deutlich gemacht, dass man auf Grund der angespannten Hallensituation im Winter nur einmal auf einer halben Halle trainieren kann und damit gegen der Konkurrenz im Nachteil ist. FÜr die ISIs im Tor: Chiara Zellner und Theresa Bauer, im Feld: Stefanie Felsner (1 Tor), Lisa Frank (1), Leonie Schweinsteiger, Christine Königsmann (4), Alina Simon (4), Emina Inajetovic (5), Carina Edlbauer (1), Saskia Putzke (11), Melanie Leitl, Nina Hennig, Stefanie Rott. Am kommenden Wochenende geht`s gegen den weiteren Verfolger Würm-Mitte. Die Trainierin hätte nichts gegen "a bisserl" weniger

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