HSG hält weiter Kurs auf den Titelgewinn Regionalliga: Albstadt gewinnt in Ismaning Sechster Sieg im siebten Saisonspiel: Die Regionalliga-Handballerinnen der HSG Albstadt bleiben in der Erfolgsspur. Foto: Eibnervergrößern Die Damen der HSG Albstadt sorgen in der Regionalliga für Furore. Beim Aufsteiger TSV Ismaning gewannen sie mit 31:27 (17:11) und feierten damit schon den sechsten Sieg im siebten Saisonspiel. München, 02.11.2009 Anzeige Albstadt furios! Souverän haben die HSG-Damen in der Regionalliga Süd die Hürde in Ismaning genommen und die Tabellenführung in Liga drei zementiert. 13:1 Zähler weisen die Schützlinge von Zeljka Rajak nach dem siebten Spieltag auf. Den Gastgeberinnen war vor dem Heimspiel gegen die Schwarz-Roten eine Hypothek auferlegt: Die Toptorjägerin des TSV, Ljiljana Paras, stand nicht im Kader der Handballerinnen aus Bayerns Hauptstadt. Die HSG hatte indes einen Neuling mit an Bord: Gabriela Nadj aus der zweiten Mannschaft. Den besseren Start im Norden Münchens erwischten die Hausherrinnen. Mit zwei schnellen Toren verbuchte Ismaning die erste Führung (2:0). Doch das 4:3 sollte zugleich der letzte Vorsprung des Spiels für Ismaning sein. Danach drehte Albstadt so richtig auf. Ruhig und souverän zugleich trug die HSG-Sieben in der Folge ihre Angriffe vor. Immer wieder setzte die seit Wochen überragende Litauerin Erika Lukoseviciute Akzente, indem sie die Harzkugel in ihrer unnachahmlichen Art im gegnerischen Netz versenkte. Die Abwehr stand nach einer kurzen Anlaufphase wie ein Bollwerk. Bis zur zehnten Minute hatte Albstadt die Ismaninger Führung nicht nur egalisiert, sondern das eigene Tor förmlich zugenagelt. Auf der Anzeigetafel der Ismaninger Realschulhalle blinkte eine 9:4-Führung für die Gäste von der Schwäbischen Alb. Die Schützlinge von HSG-Trainerin Zeljka Rajak überforderten den Aufsteiger in beinahe jeder Phase des Spiels und ließen nie etwas anbrennen. Nach dem zwölften Treffer konservierte die Rajak-Sieben ihre Sechs-Tore-Führung bis zum 17:11 zur Pause. Wer von den Fans der Heimmannschaft ein Aufbäumen ihrer Sieben nach dem Seitenwechsel erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Zu überlegen spielte die HSG an diesem Samstagabend auf. Aus der Rückraummitte setzte Spielmacherin Susanne Kirschbaum direkt nach der Pause mehrfach Akzente und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Vorsprung schnell auf zehn Tore anwuchs (11:21). Super wie souverän die Mannschaft dieses Spiel gestaltet hat. Es gab nie einen Zweifel, dass wir diese Partie nicht gewinnen würden, gab es reichlich Lob von HSG-Trainerin Zeljka Rajak für ihre Equipe. Die Litauerin Erika Lukoseviciute zielstrebig aus dem Rückraum und die Kroatin Kristina Burulic technisch versiert am Kreis brachten den Ismaninger Abwehrverbund beinahe zur Verzweiflung. Wurf um Wurf rauschte ins Netz der Isis und beim 31:21 für die HSG drohte den Gastgeberinnen ein Debakel. Doch Unkonzentriertheiten in der Albstädter Abwehr ermöglichten der Heimmannschaft einen 6:0-Lauf in den letzten fünf Minuten und damit ein wenig Ergebniskosmetik. Zum Topspiel empfängt die HSG am Samstag Möglingen, dann mit zwei Schiedsrichter aus Ismaning. PM HSG Albstadt: Pfeifer (1. 40. Minute), Falter (40. 60.); Lukoseviciute (12/4), Burulic (5), Balci (3), Runkel (3), Biro (3), Kirschbaum (3), Kurz (1), Fuhrmann (1), Nadj. Spielfilm: 4:3, 4:9, 11:17 11:21, 21:31, 27:31. Nächstes Spiel: HSG Albstadt TV Möglingen (7. November, 20 Uhr, Mazmannhalle). Quelle: regionale Zeitung Zollernalbkurier v.