TSV Ismaning gewinnt gegen Winkelhaid mit 28:24

Von am 07.11.2010 in Allgemein, Archiv

Am vergangenen Samstag, den 06.11.2010, empfing die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Bayernliga vor heimischem Publikum den TSV Winkelhaid und konnte dank einer starken ersten Halbzeit sowie einer überragenden Torfrau Becker mit 28:24 (14:8) gewinnen.

Ohne die angeschlagene Juniorinnen-Nationalspielerin Hertlein, die aber zumindest auf der Ersatzbank platz nahm, gelang den Ismaninger Damen ein nur verhaltener Start in die Partie und sie mussten bis zur siebten Minute einem Rückstand hinterherlaufen, ehe mit dem Ausgleich zum 3:3 die stärksten zehn Minuten der Partie begannen. Bis zur 18. Minute führten die Isis dank einer soliden Abwehrleistung mit 11:3 und auch die zwischenzeitliche Auszeit der Gegner aus Winkelhaid vermochte dies nicht zu ändern. Zudem brillierte Ute Becker im Tor, entschärfte bis dahin zwei Strafwürfe und hielt auch sonst den einen oder anderen sicher geglaubten Wurf der Gäste. Wie in vielen vorangegangenen Partien gönnten sich auch dieses Mal die Gastgeberinnen eine mentale Auszeit geprägt von zahlreichen Fehlwürfen, die ab dem 13:4 in der 22. Minute begann und während dieser der TSV Winkelhaid vier Treffer erzielen konnte. Erst kurz vor dem Abpfiff traff dann Oberhuber noch zum 14:8 Pausenstand und Torhüterin Becker hielt anschließend den dritten 7-Meter.

Der Beginn der zweiten Spielhälfte war ähnlich stockend wie am Anfang der Begegnung, nach 35 gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel einen 15:10 Zwischenstand. Den Isis gelang es zwar im Anschluss den Vorsprung wieder ein wenig auszubauen und bis zur 43. Minute mit dem 19:12 die geglaubte Vorentscheidung herauszuspielen, jedoch zeigten sich die Gäste aus Winkelhaid kämpferisch und nicht willens aufzugeben, wodurch ihnen in der 49. Minute der Anschlusstreffer zum 20:18 gelang. Ismanings Trainer Lohmann zeigte aber weiterhin Vertrauen in seine Mannschaft, verzichtete auf den Einsatz von Helena Hertlein und dirigierte seine Damen durch die letzten zehn Minuten. Die Spielerinnen besannen sich dann auch auf ihre Stärken, legten noch mal nach und nahmen den Gästen die Hoffnung auf eine kleine Sensation. Vier Minuten vor Schluss und trotz Unterzahl ließen die Isis nach dem Treffer zum 25:22 durch Winkelhaid kurz ihre Souveränität aufblitzen und erhöhten bis zur 59. Minute zum 27:22, wodurch die Partie dann auch faktisch entschieden war. Die letzten drei Tore dieser Begegnung waren dann nur noch kosmetischer Natur und der sechste Sieg im siebten Spiel sorgte für große Erleichterung in der Ismaninger Halle.

Am Ende war in vielen Gesichtern ein wenig Ratlosigkeit zu sehen, denn ohne eine überragende Torhüterin hätte die Partie auch deutlich enger ausgehen, wenn nicht sogar verloren werden können. Auf der anderen Seite ist ein 28:24 Sieg mit derart zahlreichen Fehlwürfen und mentalen Auszeiten auch wieder ein deutliches Signal und auf seine eigene Art souverän.

Es spielten: Ute Becker und Janine-J. Völkel (beide Tor), Kathrin Tischler (2), Sophie Pramberger (3), Sabine Krause (3/1), Stephanie Oberhuber (1), Carolin Elbert (5/3), Alexandra Lorenz, Jenny Oertel (2), Helena Hertlein, Cornelia Schmid (5), Claudia Schöfbeck (2), Wiebke Orth

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