Ein schweres Restprogramm haben die kleinen Isis in der Rückrunde noch zu bewältigen, gilt es doch durchweg gegen Mannschaften der oberen Tabellenhälfte zu spielen. Los ging es mit Kirchheim, gegen die man im Hinspiel nur Unentschieden gespielt hatte. Man war also gewarnt. So dauerte es auch 10 Minuten bis die Isis ins Spiel fanden, musste sogar kurz einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen, ehe der Turbo gezündet wurde. Nach 10 Minuten wurde endlich schnell gespielt, die Außen eingebunden, in der Abwehr wiederholt dem Gegner der Ball abgenommen und zügig nach vorne gespielt. Diesem Tempospiel hatte der Gegner nach wenigen Minuten nichts entgegen zu setzen und so konnten die Isis bis zur Pause auf 13 : 7 davon ziehen. Zu bemängeln war bis dahin nur, dass kein Siebenmeter verwandelt wurde. Auch nach der Pause wurde das Tempospiel fortgesetzt und man setzte sich sogar auf 9 Tore ab. Dann ließ jedoch die Konzentration nach, man schloss überhastet und eigenwillig ab, ließ sich von der Hektik des Gegners anstecken und stand in der Abwehr nicht mehr so konsequent. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, wurde dieser nur mehr verwaltet, der deutliche Sieg war jedoch nie gefährdet. Überschattet wurde der Sieg leider von Laras Verletzung, die vom Gegner übel zu Fall gebracht wurde und nicht mehr weiter spielen konnte.
Es spielten: Veronika Wittmann und Giulia Prillwitz (Tor), Lara Wittmann 5, Elena Huber 1, Luisa Müller 2, Alexandra Kunert 4/2, Simona Hennig, Alexandra Blask, Sophia Krabichler 3, Sara Lutz 4/1, Lotta Rohmert 1, Tamara Milutinovic 1, es fehlten Amelie Wulff und Yara Linke (beide krank)
Text: Petra Wittmann