Nicht den Hauch einer Chance...
...ließ der Tabellenführer aus Fürstenfeldbruck dem abstiegsbedrohten TSV Ismaning. Nach einer Abtastphase von rund 8 Minuten und einem 3:3 Zwischenstand zog der Klassenprimus auf und davon. Der Spitzenreiter drückte von Anfang an auf’s Tempo, dem die Krautgemeindler nicht folgen konnten. Erst nach einem 10:3 Zwischenstand netzten die Gelb-Schwarzen wieder ein. Davor waren sie reihenweise am sehr guten Keeper der Brucker, Robert Vuskovic, gescheitert. Gerade auf der wichtigen Torwartposition klaffte an diesem Tag der größte Leistungsunterschied auf beiden Seiten. Während die Heimmannschaft zusätzlich ein Feuerwerk an ideenreichen Angriffshandball abbrannte, musste der TSV der mangelnden Trainingsbeteiligung und den Ausfällen wichtiger Spieler Tribut zollen. Man hatte jedoch den Eindruck, dass die Isis auch in Bestbesetzung über ein Sparringsgegnerdasein nicht hinausgekommen wären und Bruck jederzeit noch die eine oder andere Schippe hätte drauflegen können. Selbst in Überzahlsituationen gelang keine Resultatsverbesserung und nach 20 Minuten war die Begegnung eigentlich entschieden. Als die Schiris zur Halbzeit pfiffen, musste man beim Stand von 17:8 gar ein Debakel befürchten.
Der Brucker Coach Martin Wild hatte aber ein Einsehen, schonte in der 2. Hälfte über weite Strecken seine Stammkräfte und ließ die Nachrücker agieren. Als der Spitzenreiter die Devise ausgab „ich will doch nur spielen“, kam die Heiss-Truppe etwas besser zurecht und konnte den Rückstand Mitte der 2. Hälfte auf 7 Tore verkürzen. Doch große Hoffnung keimte bei den rund 80 mitgereisten Ismaninger Anhängern nicht mehr auf, obwohl man der Mannschaft ein Bemühen nicht absprechen konnte. Am Ende stand ein deutlicher und in dieser Höhe auch verdienter 34:23 Erfolg für die Brucker auf der Anzeigentafel. Ex-TSV-Torwart, Gustl Ittlinger, brachte es auf den Punkt: „Um so erstaunlicher, dass die Isis im Hinspiel noch die Oberhand behielten.“
Negatives TSV-Fazit: Gleichzeitig hat die Konkurrenz um die Nichtabstiegsplätze in Bayreuth, Rothenburg und Ottobeuren gewonnen. Damit verschärft sich die Situation am Tabellenende
Positives TSV-Fazit: Die Niederlage musste man einkalkulieren. Wie hoch sie ausfällt, ist in diesem Fall auch schon egal. Keiner der TSV-Akteure hat sich verletzt. Dementsprechend dürfte in 3 Wochen, am 15.03.14 zuhause gegen Landshut wieder ein konkurrenzfähiges Team auflaufen und dann muss gewonnen werden.
Wir wünschen dem TuS Fürstenfeldbruck viel Erfolg in der 3. Liga und sind uns sicher, dass die Mannschaft dort gut mithalten wird. Einige Spielszenen waren wirklich das Eintrittsgeld wert.
TSV-Team und Tore: Josh Murgg, Michi Bähr, (alle Tor), Flo Nortz (5/2), Tomasz Rolka (4), Jan Bergstedt (4/I), Maximilian Stumpf (3), Philip Stumpf (3), Christoph Kellner 3, Benjamin Krämer 1, Markus Neubauer, Andi Heilmeier, Ingemar Pohl, Markus Mundl,
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