Am ersten Weihnachtsfeiertag brachen 3 männliche Jugendmannschaften nach Lund in Schweden auf, um sich dort auf dem größten Jugendhandballturnier (über 460 Mannschaften) mit den besten Mannschaften zu messen. Nach langer Zugfahrt kam man am 26.12.2010 bei gefühlten 30 Grad in Schweden an, bezog dort Quartier, schaute sich die Stadt an, besuchte das Schwimmbad, bevor es am Abend zur offiziellen Eröffnungsfeier mit 15 Nationen ging. Am nächsten Tag kam mit den Gruppenspielen der Tag der Wahrheit, wobei man im Vorfeld dachte, dass man nur Erfahrungen sammeln würde. Es zeigte sich aber, dass alle drei Mannschaften in der Lage waren, mit den besten Mannschaften Europas mitzuhalten. Die U 13-Mannschaft musste im ersten Spiel schnell einem 5-Tore-Rückstand hinterherlaufen, durch großen Kampfgeist gelang es aber in Halbzeit 2 das Spiel zu drehen und gegen FIF (Dänemark) mit 14:12 zu gewinnen. Auch im zweiten Spiel zeigten die Jungs eine gute Leistung und gewannen gegen RP IF. Am nächsten Tag setzte sich die Erfolgsserie gegen Erlangen fort, die man 18: 16 bezwang, so dass der Einzug ins Playoff A klar war und die Niederlage gegen den späteren Finalisten Sävehof (eine Art THW Kiel des Nordens) aus Schweden nicht schmerzte. Am dritten Tag war leider Schluss und im ¼-Finale setzte es eine 20:13 Niederlage gegen Perchtoldsdorf. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass diese Mannschaft erst seit kurzem in dieser Formation zusammen trainiert und ohne Torwart antrat. Auch die großen Jungs konnten gut mithalten. Zwar unterlag man in den Gruppenspielen gegen Irsta HF (Schweden) 18:12, gegen FIF 2 17:13 und gegen Nordjoelland aus Dänemark 13 :19, wurde jedoch endlich im letzten Gruppenspiel gegen MTV Lübeck für die auch in den vorangegangenen Spielen gezeigte gute Leistung mit einem 18:13 Sieg belohnt. Im Playoff B gelang den Jungs dann ein Durchmarsch bis ins Halbfinale, wobei im Viertelfinale der Nachwuchs des HSV Hamburg deutlich mit 19:12 bezwungen wurde, bevor man unglücklich gegen Stadeln mit 15:14 verlor. Die U 14-Mannschaft begann ihr erstes Spiel gegen Roskilde Dänemark nervös und musste gleich zu Beginn für die komplette erste Halbzeit wegen einer Platzwunde auf Mayi R. verzichten, so dass man unglücklich 13:14 verlor. Im zweiten Spiel gelang ein deutlicher 17:13 Erfolg gegen Noestved Herlufsholm aus Dänemark. Am Zweiten Tag zeigte man gegen den späteren Turniersieger Ankaret aus Schweden die beste Leistung des Turniers und gewann durch ein Tor in letzter Minute mit 18 . 17. Nun musste im letzten Spiel gegen Oyten ein möglichst hoher Sieg her, um den Sprung ins A-Playoff zu schaffen, was mit 34:8 deutlich gelang. Spannung pur war dann im Achtelfinale gegen Sävehof angesagt. Zwar legten die Jungs wie die Feuerwehr los und erspielten eine 5-Tore Führung, Sävehof konterte und konnte vor allem nach Manndeckung von Maxi und Berni in Halbzeit 2 seinerseits in Führung gehen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit gelang Ismaning der Ausgleich, so dass es Verlängerung gab. Auch diese endete Unentschieden und es gab ein Shoot-Out. Nach 5 Werfern stand es immer noch unentschieden. Erst im 9. Schoot-Out konnte Sävehof den Sieg für sich verbuchen. So blieb den Jungs nach toller Leistung nur der Titel des äTurniersieger-Besiegers. Am letzten Tag wurden die hochklassigen Finalspiele angeschaut, nochmal Schwimmen gegangen und die freundschaftliche Bande zu manch anderer Mannschaft vertieft, bevor es zufrieden mit dem Nachtzug nach Hause ging. Bericht Petra