Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober 2010 ist die erste Damenmannschaft des TSV Ismaning in der Bayernliga zu Gast bei den Aufsteigern der HSG Fichtelgebirge. Anwurf in der Volksschulhalle in Wunsiedel in der Oberpfalz ist um 16:30 Uhr. Alle Fans sind eingeladen, die Mannschaft vor Ort lautstark zu unterstützen, die Abfahrt des Buses ist um 11:30 Uhr am Hain in Ismaning.
Nach 4-5 Spieltagen in der Bayernligasaison 2010/2011 sind bei den konkurrierenden Mannschaften bereits erste Tendenzen erkennbar und im oberen Drittel der aktuellen Tabelle offenbaren sich bisher keine großen Überraschungen. Auch die Damen1 des TSV Ismaning bewegen sich im Rahmen der Erwartungen und zeichnen sich in erster Linie durch ihre erfolgreiche Abwehr aus. Was aber bisher fehlte waren die großen Schlager und Top-Duelle, was sich jedoch am Samstag, den 23.10. mit der Partie der HaSpo Bayreuth gegen den TSV Haunstetten ändern wird. Gleichermaßen prickelnd ist das Lokal-Duell am 24.10. zwischen der TS Herzogenauch und dem 1. FC Nürnberg 09.
Die HSG Fichtelgebirge als Gastgeber der kommenden Begegnung und Aufsteiger aus der Landesliga Nord, haben sich im bisherigen Verlauf der Saison mit zwei heimischen Siegen (25:22 gegen ASV Dachau, 24:16 gegen HSG Würm-Mitte), einer deutlichen (20:26 gegen TS Herzogenaurach) sowie einer unglücklichen Niederlage gegen den HCD Gröbenzell (23:25) achtbar geschlagen. Eine große Stärke der Mannschaft von HSG-Trainer Dieter Schmidt ist dabei das Abwehrspiel, im Angriff zieht die erfahrene Spielerin Hermankova die Fäden.
Die Gäste des TSV Ismaning bekommen es daher mit einem nicht zu unterschätzenden Gegner zu tun, fahren aber dennoch als Favorit nach Oberfranken. Auch wenn der letzte Gegner die Isis nicht lange vor großen Herausforderungen stellte, so war die Leistung trotzdem eine weitere Steigerung gegenüber den vergangenen Partien. Neben der Abwehr pendelt sich auch langsam das Angriffsspiel der TSV-Damen ein, zudem sind deutliche Verbesserungen in der ersten und zweiten Welle erkennbar, obgleich die Konter-Stärke noch nicht das Maß erreicht hat, welches das verwöhnte Ismaninger Publikum erwartet. Personell kann Coach Claus Lohmann auf jeden Fall mit dem fast kompletten Kader planen, allein Rückraumspielerin Schmid wird urlaubsbedingt fehlen. Dies wird sich aber, so die Hoffnung der Verantwortlichen des TSV, ob des breit und qualitativ gut aufgestellten Kaders nicht negativ auswirken. Voraussetzung hierfür ist aber ganz klar das mannschaftlich geschlossene Auftreten der Isis sowie der notwendige Kampfgeist, um in der fremden Halle bestehen zu können.