Nach knapp dreimonatiger Vorbereitungszeit haben die Damen 1 des TSV Ismaning am 1. Spieltag die HSG Fichtelgebirge zu Gast. Trainerin Aniko Keczkone freut sich über die „gesunde Mischung“ in der Mannschaft.
So, wie die vergangene Spielzeit zu Ende gegangen ist, beginnt auch die neue. Mit einem Heimspiel gegen die HSG Fichtelgebirge. Damals konnten sich die „Isis“ deutlich mit 32:16 durchsetzen. Einen Sieg wünschen sie sich nun auch am kommenden Samstag (17:30 Uhr, Osterfeldhalle) zum Start in die neue Saison.
„Wir haben eine richtig gute Vorbereitung hinter uns“, blickt Aniko Keczkone dem Auftaktspiel entgegen. Die Ungarin hofft, dass das die Spielerinnen nun auch auf dem Spielfeld zeigen können, da die Generalprobe im DHB-Pokal gegen Zweitliga-Aufsteiger Herrenberg mit einer klaren Niederlage verpatzt wurde (20:35).
Ein wichtiger Punkt in den vergangenen Wochen war, dass die jungen Spielerinnen, die neu zum Team gestoßen sind, bestmöglich in die Mannschaft integriert werden. Gleiches gilt für Neuzugang Ana Perkovic. „In den Testspielen habe ich schon gesehen, dass sich zum Beispiel Melanie Leitl und Helena Lorenz auf den Außenpositionen gut zurecht finden“, freut sich die Trainerin. „Zusammen mit den erfahrenen Spielerinnen haben wir einen wirklich guten Kader. Die Mischung passt sehr gut.“ Nicht zu vergessen ist auch Leonie Schweinsteiger, bei der alle auf ein Comeback in dieser Saison nach ihrem Kreuzbandriss hoffen.
Während Aniko Keczkone in ihre zweite Bayerlinga-Saison mit dem TSV geht, hat es bei Auftaktgegner Fichtelgebirge in der Sommerpause einen Trainerwechsel gegeben. Markus Depolt heißt der neue bei der HSG, Josef Hermanek musste gehen. Spielleiter Walter Lenhard wird auf der Homepage des Vereins mit „die Chemie passte nicht mehr, vieles hatte sich eingeschliffen“ dazu zitiert.
Depolt ist bei der HSG Fichtelgebirge bei weitem kein Unbekannter. Er hat dort in der Vergangenheit bereits einige Jahre die Damen trainiert. „Die Mannschaft ist sehr jung, die Aufgabe umso reizvoller“ ist ebenfalls auf der Homepage zu lesen. Wichtig für Team und Trainer: Torjägerin Anna Wölfel bleibt erhalten.
Bei den „Isis“ kehrt Steffi Oberhuber nach verpasstem DHB-Pokalspiel zurück in den Kader. Passen müssen dagegen die Torhüterinnen Elisabeth Gschwendtner (verletzt) und Magdalena Frey (Zahn-OP).
Letztendlich kommt es darauf an, mit einem Sieg gleich ein positives Zeichen zu setzen und sich Schwung für die darauffolgenden Spiele zu holen. Und an das bislang letzte Aufeinandertreffen mit der HSG Fichtelgebirge erinnert sich Ismaning ja gerne zurück.