1. Spiel um die Dt. Meisterschaft - HV Lüneburg gegen TSV Ismaning - 22:14
Die weibliche B-Jugend der Jg. 97/ 98 darf als Bayerischer Meister schon behaupten, zu den zwölf besten B-Jugendmannschaften Deutschlands zu zählen. Leider konnte das im ersten von vier Spielen nicht gezeigt werden. Nur der Sieger der 3-er-Gruppe, zu der auch noch der SV 24 Zweibrücken gehört, darf ins Final-Four einziehen. Die Isis starteten mit einer klaren Niederlage.
Ein tolles Erlebnis für die Spielerinnen sollte es werden. Zunächst war der Rahmen der Vorbereitung und Anreise von Trainern und Mannschaftsverantwortlichen toll organisiert.
Am Wochenende zuvor wurde das IBOT in Biberach gespielt und der 3. Platz erreicht. Die Anreise nach Lüneburg erfolgte entspannt einen Tag vor dem Spiel und die Unterkunft in einem schönen Landhotel in Reinstorf war ideal. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass auch Eltern und Geschwister von Spielerinnen mitgefahren sind, die nicht mit viel Einsatzzeit rechnen konnten und sogar einige Fans, die keine Kinder als Spielerinnen in der Mannschaft haben. Nach dem Frühstück am Tag des Spiels hat die Mannschaft noch ein Spiel des Gegners analysiert und viele Eltern haben die Altstadt von Lüneburg besucht.
Mit guter Stimmung kamen dann alle in der Halle im Ortsteil Oedeme an und freuten sich auf das Spiel. Und auch der Mannschaft sah man ihre Motivation an.
Leider wollte zu Beginn des Spiels rein gar nichts gelingen und eigentlich konnten die Mädels über das gesamte Spiel hinweg nicht ihre beste Leistung zeigen. Bis knapp zur 20. Minute lag man 1:6 zurück und musste mit 5:10 in die Pause gehen. Die Isis kamen kämpferisch aus der Kabine und konnten sich auf ein 10:12 heranarbeiten. Aber Bälle wurden wieder zu einfach verworfen und die auch beim Gegner gegebenen technischen Fehler nicht konsequent ausgenutzt. Die Niedersachen waren zielstrebiger und konsequenter im Abschluss, weshalb dann auch noch eine unnötig hohe Tordifferenz entstanden ist.
Kopf hoch Mädels! Es heißt nun aus den Fehlern lernen und daran zu arbeiten, dass sich diese nicht wiederholen. Es braucht schon die 100% igen und auch die 7 Meter um in solchen Spielen zu bestehen. Und vielleicht hat ja das Trainergespann noch die ein oder andere Variante in der Hinterhand. Nutzt das anstehende Heimspielwochenende für einen tollen Saisonabschluss und zeigt uns eure Begeisterung für den Handball und die schon häufig bewiesene Fähigkeit, diesen schönen Sport auch schnell und konsequent zu spielen!
Ein ganz besonderer Dank geht an die mitgereisten Fans, die die 9 stündige Busreise auf sich nahmen um die Mädels von der Tribüne aus lautstark zu unterstützen.
Es kämpften für Ismaning: Ela Wimmer und Vroni Wittmann (Tor), Nici Grastat (2), Julia Sikman (3), Amelie Bayerl (3), Ramona Grastat (3), Natti Jörges, Kaja Bockholdt, Lotta Rohmert, Lara Wittmann (1), Jana Schöffmann (2), Elena Kohde, Simona Hennig, Terry Pfründer
Bericht: Ralph - Robert