...versprechen die neuen Trikots unseres Sponsors „Dionysos“ der seit vielen Jahren die Ismaninger mit griechischen Spezialitäten verwöhnt und als Partner des TSV diesmal die wB unterstützt. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ und ευχαριστώ dafür vom ganzen Team!
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Die Ergebnisse der neu formierten weiblichen B waren bei ihrem ersten Auftritt beim LEW-Cup in Schwabmünchen am Sonntag leider weniger lecker. Angesichts des stark dezimierten Kaders braucht dies jedoch nicht zu verwundern. Trainerin Irene Krecken musste nicht nur auf ihre Tochter Kathi (Virus) verzichten, sondern weiterhin auch auf die verletzten Franziska Blask und Anna-Lena Spitzweck. Darüber hinaus war Jule Braun durch eine schulische Veranstaltung verhindert. So war das Team auf zentralen Positionen geschwächt, zusätzlich bestanden nur minimale Wechselmöglichkeiten und die Idee, den LEW-Cup als Vorbereitungsturnier für die Quali zu nutzen, konnte nicht umgesetzt werden.
In der Gruppe der Isis fanden sich, neben den aus der letzten Bayernliga-Saison bekannten Mannschaften des ESV Regensburg und TSV Haunstetten, noch Vertreter aus Baden (HG Oftersheim-Schwetzingen) und Württemberg (SG Ober- Unterhausen) sowie die Gastgeberinnen. Lediglich gegen letztere gelang in der Vorrunde ein Sieg, alle anderen Partien mussten mehr oder weniger deutlich abgegeben werden. Während gegen die späteren Turniersieger aus Haunstetten dabei eine klare Unterlegenheit festgehalten werden muss, zeigte sich doch im Spiel gegen Regensburg, dass auch der „Rumpfkader“ immer noch ein harter Brocken ist und sich einen 3-Tore-Vorsprung erarbeiten kann. Auch wenn das Spiel am Ende verloren ging, waren doch einige sehenswerte Aktionen im Angriff zu verzeichnen.
Dass die Offensive durch die Ausfälle geschwächt war, steht außer Zweifel. Diese Entschuldigung gilt jedoch nur bedingt für die Defensive. Obwohl mit der erstmalig gespielten 6:0-Abwehr gute Erfahrungen gesammelt werden konnten, fanden doch alle Gegnerinnen regelmäßig breite Lücken für Abschlüsse direkt an der Kreislinie. Auch die zeitweise gezeigte 5:1-Variante war nicht entscheidend besser. Leider knüpft die neue Mannschaft damit nahtlos an die Ergebnisse der abgelaufenen Saison an, in der sowohl die wC als auch die wB die zweitmeisten Gegentreffer der Liga kassierten. Vor den kommenden Aufgaben schlummert hier ein Verbesserungspotential, dessen Realisierung unmittelbar mit stärkeren Ergebnissen, besseren Platzierungen und mehr Spaß belohnt werden würde.
Es spielten: Vroni Mandlmeier, Franziska Blask (beide Tor), Sophia Dölger, Lisa Felsner, Lea Maier, Lucie Ivinac, Maria Koller, Kristin Wimmer, Laura Lemmer, Nele Rohmert
Bericht: Michael Koller