Nichts ist für den Trainer schlimmer als Absagen am Spieltag…!
Wenn dann aber auch noch eine Verletzung der Grund ist, geht die Laune direkt in den Keller. Und genau das passierte uns an diesem Samstag: Anja Kreitczick verletzt sich während eines Lehrgangs an der Schulter und wird vorsichtshalber bis zu einer genauen Diagnose mit einem Sportverbot belegt.
Hinzu kommt, dass bei Alicia Thal unter der Woche eine Knochenabsplitterung und Kapselverletzung im Daumengelenk diagnostiziert wurde, sodass auch sie bis auf Weiteres ausfällt. Und wenn wir schon dabei sind: So richtig zusammen trainiert, haben wir auch nur einmal. Also insgesamt keine optimalen Voraussetzungen für das Spiel gegen den talentierten Zweitliganachwuchs aus Haunstetten.
Machte aber alles nichts. Unsere Mädels präsentierten sich ab der ersten Minute als Team und zeigten, dass sie die Punkte auf keinen Fall in der Fremde lassen würden. Nach einem munteren Beginn mit einigen schnellen Toren (4:4), entwickelte sich über knapp zehn Minuten eine zähe Phase in der keiner der beiden Mannschaften wirklich etwas gelang (7:7). Dann nahmen unsere Isis das Heft in die Hand und setzten sich mit einem 8:1-Lauf bis kurz vor der Pause deutlich ab (15:9). In dieser Phase belohnten sich die Spielerinnen selbst für die harte Arbeit während der Vorbereitung und zeigten eine tolle Abwehrleistung, wobei sie von einer hervorragend aufgelegten Vroni Wittmann im Tor super unterstützt wurden.
Trotz Überzahl kurz vor der Pause ließ man die Haunstettener aber noch einmal etwas herankommen und ging (statt mit einer 6-Tore-Führung) nur mit 15:11 in die Pause.
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Dort nahm man sich vor an die gute Phase aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Gegen die wuchtigen Durchbrüche der gegnerischen Halbspielerinnen wollte man außerdem gestaffelt stehen und so besser verteidigen. Das klappte wunderbar. Mit einem 6:2-Lauf direkt nach Wiederanpfiff setze man sich bis zur 40. Minute wieder ab und verteidigte diesen Vorsprung dann bis zum Ende (31:25). Selbst eine 4+2-Verteidigung der Haunstettener brachte die Isis nicht mehr aus der Ruhe. Mit 1-1-Aktionen und gezieltem Weiterspielen fand man (selbst in Unterzahl) immer wieder Lücken und kam zu einfachen Toren.
Insgesamt also eine ordentliche Leistung der weiblichen A-Jugend auf der man weiter aufbauen kann und muss. Denn weder die Mannschaft noch die Trainer waren mit der Leistung wirklich glücklich.
Deshalb wird man sich jetzt direkt auf den nächsten Gegner Simbach vorbereiten. Die Mädels von der österreichischen Grenze mussten sich letztes Wochenende nur knapp Gröbenzell geschlagen geben und haben uns schon bei der Bayernligaqualifikation das Leben sehr schwer gemacht. Wir sind also gewarnt.
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