Das gilt im Sport und im Leben: mutig neue Wege gehen eröffnet unerwartete Chancen, Möglichkeiten und Lösungen. Das Verlassen gewohnter Pfade erfordert Mut und zum Mut gehört Verantwortung, für sich und andere. Wer das Wagnis eingeht, wird belohnt: neue Erfahrungen, erweiterte Grenzen, Freude am Erfolg.
Die Spielerinnen der wA2 nutzen das am vergangenen Freitag (26.06.15) ausgiebig. Schon kurz nach der Einweisung waren sie in den Baumgipfeln des Vaterstettener Hochseilgartens unterwegs. Zum Aufwärmen noch im Watzmann- oder Matterhornparcour fanden sie dann schnell den Teampfad, der nur in der Zweiergruppe zu bewältigen war. Laute Begeisterung weckte die Flying-Fox-Strecke, in der es auf 11m Höhe über viele Seilbahnen ging. Und einige gaben sich nicht lange mit den einfachen Wegen ab, sondern stiegen gleich auf den Mount Everest.
Der Königsparcour und richtig schwierig. Aber wo ein Wille ist, ist ein Weg, den fanden alle Spielerinnen, direkt oder indirekt. Gerade hier war Teamwork nicht nur angesagt, sondern unbedingt nötig. Nur mit gegenseitiger Hilfe konnten Einige nach kurzem Absturz die rettende Plattform erreichen.
Über zweieinhalb Stunden viel Freude und Spaß und unbewusst neue Wege kennengelernt – das ist das Ergebnis dieses vergnüglichen Freitagabends. In der Feedback-Runde wurden die wesentlichen Elemente kurz angesprochen: Mut, Risikobereitschaft, Verantwortung, Neues wagen, Teamwork. All das ist Grundvoraussetzung für das Handballspiel.