Trotz einer ausbaufähigen Leistung gewannen die Damen 1 gegen die SG Garitz/Nüdlingen deutlich mit 31:23 (14:7).
Die Ismaningerinnen starteten gut in das Spiel, konnten sich von Anfang an behaupten. Mit einem Stand 4:1 nach nur wenigen Minuten setzten sie erst einmal ein Zeichen.
Dann waren die Gäste aber immer mit einfachen Aktionen erfolgreich und brachten die Isis in Bedrängnis. Scheinbar eingeschläfert vom Spiel der Oberfranken fehlte in der Abwehr die Haltung. Die Schiedsrichter entscheiden zwar oft auf Zeitspiel, doch waren die Damen am Ende einfach nicht konsequent genug.
Garitz glich erst zum 4:4, dann zum 6:6 aus. Mit einer starken Phase brachten sich in Isis wieder in Führung und konnten mit einer besser werdenden Abwehr immer mehr Bälle gewinnen. Mit 4 Toren in Folge konnte man sich so wieder bis auf 10:6 absetzten.
Bis zur Halbzeit hatten die Gäste den Ismaningerinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Der kleine Kader gab ihnen kaum Möglichkeiten zu wechseln. Zur Halbzeit stand ein guter 14:7 Vorsprung für Ismaning auf der Anzeigetafel.
Mit guten Vorsätzen startete man in die zweite Hälfte. Doch anstatt den Vorsprung auszubauen holten die Isis in den ersten paar Minuten einige (auch fragwürdige) Zeitstrafen ab. Die Unterzahl wurde zum Dauerzustand. Zwischenzeitlich standen auf Seiten der Isis nur drei Feldspieler auf dem Platz.
Obwohl die Überlegenheit der Damen klar erkennbar war, schafften sie es dennoch nicht den Abstand auszubauen. Man passte das Tempo dem Spiel der Gegner an und bekam immer wieder ärgerliche Tore. Kurzzeitig konnte man Garitz auf 10 Tore distanzieren, bekam aber nach erneuten Fehlern wieder 3 Tore in Folge.
Am Ende gewannen die Ismaningerinnen mit einem dennoch erfreulichen 31:23.
Diese beiden Punkte waren wichtig für das Ismaninger Konto. Trotzdem sah man nach dem Spiel nur ein bescheidenes Lächeln auf den Gesichtern. Nach dem Spiel ist nämlich vor dem Spiel und nächste Woche geht es zum Tabellenersten TSV Bergtheim. Um dort eine Chance zu haben reicht die Leistung von diesem Spiel nicht aus - das ist Trainer und Spielern bewusst.
Es spielten:
Elisabeth Gschwendter, Janine Völkl (beide im Tor) Jana Schöffmann (1), Lisa Frank (1), Melanie Leitl, Steffi Oberhuber (1), Paulina Spurk (7/5), Franzi Lang (3), Kiki Walter (3), Claudia Schöfbeck (4), Marina Berger (5/1), Ella Kohde (5), Leni Braun
Bericht von Franzi Lang