Bayernliga Herren | TSV Herren müssen sich im Abstiegskampf gegen den TSV Rothenburg mit 28:31 (16:14) geschlagen geben

Am Samstag kam es zum Duell gegen den Mitaufsteiger aus Rothenburg. Das Hinspiel hatten die Isis nur knapp verloren und waren daher auf Wiedergutmachung aus. Für die Taubenstädter, die sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf befinden zählten nur 2 Punkte um nicht noch weiter abzurutschen.
Dementsprechend kampfbetont führten beide Mannschaften das Spiel und beide Teams konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Zum Ende der ersten Hälfte stellte sich die Defensive der Isis immer besser auf den Angriff der Rothenburg ein und in der Offensive konnte man mehrere einfache Tore erzielen, wodurch man sich ein kleines Polster von 2 Toren zur Halbzeit erspielen konnte.
Nach der Pause zeigten die Isis dann ein völlig anderes Gesicht. 10 Minuten lang gelang sowohl in Abwehr als auch Angriff gar nichts und lud die Gäste zu einfachen Toren ein. Dies endete in einem 7:1 Lauf. Den resultierenden 21:17 Rückstand konnte man bis zum Ende nicht mehr drehen, obgleich man die letzten 20 Minuten wieder in die Spur fand. Am Ende stand eine 31:28 Niederlage auf der Anzeigetafel.
Durch diese Niederlage ist der Abstieg der Ismaninger aus Bayerns höchster Spielklasse nach nur einem Jahr nun besiegelt. Nichtsdestotrotz stehen mit Anzing, Unterhaching und Ottobeuren noch drei brisante Duelle, gegen vom Abstieg bedrohte Mannschaften, auf dem Plan. Die Hinspielergebnisse in diesen Spielen waren allesamt knapp, Spannung ist also geboten. Den Anfang macht das Derby zu ungewohnter Zeit, am Freitag den 13. in Anzing. Die Formkurve der Mannschaft von Hubert Müller zeigte in den letzten Spielen stetig nach oben, so konnten sie durch starke Leistungen in Rimpar und Günzburg gewinnen und haben sich wieder Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Isis gehen also als klarer Außenseiter in die Partie, haben jedoch nichts mehr zu verlieren und können nun in den letzten Spielen doch noch das Zünglein an der Waage im Abstiegskampf sein.

 

Es spielten:

Deimel, Zimmermann (beide Tor)

Neumann (1), Donaubauer (2), Langer (4), Stoiber (2), Dietrich, Teschner (4), Neubauer (6), Elsinger (6), Lang, Rehnert, Schmalz (1), Mundl (2)