Damen 1: Familienfrieden im Hause Bamberger ist gesichert

Am Samstag-Abend um 17:30 empfingen unsere Damen 1 ihre Gegnerinnen aus Bayreuth. War man im Hinspiel noch mit 4 Toren unterlegen, wollte man an diesem Wochenende die zwei Punkte sichern. Dafür gab es natürlich einen guten Grund. In seiner Ansprache sagte Trainer Flo Bamberger, dass wir gewinnen müssen, weil sein Opa ist ja da! Und wenn das Team schlecht spielt und verliert, muss er sich auf ein langes Gespräch einstellen.

Das wollte seine Mannschaft im selbstverständlich ersparen und das zeigte sie auch von Anfang an. Grundlage war die gute und harte Abwehr, die die Damen von Minute eins auf’s Parkett legten. Im Angriff spielte man den Ball gut durch und so traf Patti Filz in der 2. Minute zum 1:0. Die Gäste der HaSpo versuchten Schritt zu halten, aber durch schnelles und konzentriertes Spiel der Heimmannschaft lagen sie nach gut 10 Minuten mit 3 Toren zurück. Trotz einer zwei Minutenstrafe, liesen die Ismaningerinnen nicht nach und bauten mit einem 5:1 Lauf die Führung auf 10:3 aus. Nun schlichen sich allerdings immer wieder kleine Nachlässigkeiten ein und durch fehlende Kommunikation in der Abwehr und unkonzentrierten Anspielen im Angriff kamen die Damen aus Bayreuth in der 21. Minute auf 11:6 ran. Die Auszeit des Trainers Flo Bamberger zeigte leider nicht ganz die gewünschte Wirkung. Zwar kam wieder mehr Stimmung in die Mannschaft, aber Bayreuth schloss trotzdem bis zur Pause auf 16:12 auf.

In der Halbzeit wurde das Team dazu angehalten weiter konsequent zu spielen und nicht nachzulassen, weder in der Abwehr noch im Angriff. Hochmotiviert kam man aus der Kabine und legte nach Anpfiff wieder mit einem 4:1 Lauf los, was den Trainer der Gäste dazu nötigte nach bereits 5 Minuten eine Auszeit zu nehmen. Die Gäste aus Bayreuth nahmen nun konsequent eine Spielerin in Manndeckung, was unsere Damen aber wenig beeindruckte. Leider wurden die schön herausgespielten Chancen nicht genutzt und so schlossen die Gäste in der 40. Minute auf 20:16 auf. Anders als in der ersten Halbzeit lies das Team jetzt nicht die Köpfe hängen, sondern pushte sich mit einer lautstarken Abwehr immer wieder. Dank einiger schlechten Abschlüsse und ungenauen Pässe konnte man auch endlich wieder einfache Tore aus der 1. und 2. Welle machen. Im Versuch das Spiel noch zu kippen, versuchten sich die Bayreutherinnen ein paar Minuten vor Schluss an einer sehr offensiven 3:3 Abwehr, die allerdings keine große Herausforderung für unsere Damen war. Mit einem Endstand von 32:25 wurde das Spiel abgepfiffen und nicht nur die Spielerinnen freuten sich über 2 weitere Punkte, sondern auch der Coach, dass er einen ruhigen Abend haben würde.

Aus dem Spiel muss das Team vor allem die Stimmung und den Spaß mitnehmen, wenn es nächste Woche nach Mintraching geht. Dafür gilt es jetzt in der kommenden Woche hart zu trainieren.

Der Trainer kann auch an seinen Fähigkeiten ein scharfes Siegerselfie zu schießen arbeiten.

Danke an dieser Stelle an unsere Fotografin, die den Moment auch festgehalten hat.

Es spielten: Leicher, Wittmann (beide Tor), Kölzer (1), Eglseder S., Lang, Kohde (4), Frank (9/5), Weber, Rohmert (4), Leitl (4), Tischer (5), Filz (3), Eglseder M. (1), Stumpf (1)