Damen 1: Viele Tränen beim Saisonabschluss

Vor seinem letzten Spiel als Damentrainer wollte Flo Bamberger, wie inzwischen üblich, seinem Team ein paar Gründe nennen, wieso das Spiel gewonnen werden sollte. Die Mannschaft wollte alles geben für ihren Trainer, der manche seit über 6 Jahren begleitet und sich nun etwas mehr Zeit für seine Familie nehmen will, für den kleinen Fabian, der zum ersten Mal mit in der Halle dabei war, und für Rosi Hascher, die nach dieser Saison leider mit dem Handball aufhören wird.

Wo all diese guten Vorsätze zu Spielbeginn hin verschwunden sind, bleibt allerdings ein Rätsel. Das ganze Team stand neben sich und weder in der Abwehr noch im Angriff konnte man gute Aktionen zeigen. Nach 9 Minuten lagen man schon mit 3:8 gegen die Damen des HC Erlangen im Hintertreffen und es war klar, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen musste. Doch die Spielerinnen schafften es nicht die nötige Emotionalität, die für die Siege in der Saison immer wichtig waren, auf die Platte zu bringen. In der 19. Minute sah sich der Trainer beim Stand von 8:12 genötigt eine Auszeit zu nehmen. Daraufhin schaffte es das Team auch langsam aber stetig eine stabilere Abwehr und ein besseres Rückzugsverhalten an den Tag zu legen. Bis zur Halbzeit verkürzten die Damen auf 12:15.

Die Halbzeitpause kam den Isis etwas ungelegen, wo man doch gerade ins Spiel fand, doch sie nahmen sich für die zweite Halbzeit vor genau dort weiterzumachen. Leider gelang es nicht und sie wurden von den Gästen buchstäblich überrannt, die aus den technischen Fehlern und ungenauen Abschlüssen der Mannschaft Kapital schlugen und einen Gegenstoß nach dem anderen liefen. Dazu kam noch, dass sich Lotta Rohmert bei einer Abwehraktion unglücklich am Bein verletzte und man lief nach der 39. Minute einem 9-Tore Rückstand hinterher. Nach dem Abpfiff beim Endstand von 23:33 waren viele unzufriedene Gesichter zu sehen, denn so hatte man die Saison nicht beenden wollen. Das einzig Positive in den letzten Spielminuten war das 100. Saisontor von Kathi Tischler.

Die Mannschaft schließt die Saison auf dem 8.Platz der Bayernliga ab.

 

Wie jedes Team, müssen auch wir von den Damen 1 uns bei vielen Leuten bedanken, die unsere Saison zu dem gemacht haben, was sie war.

Zu allererst natürlich unserem Trainer Florian Bamberger, der nun (aus dem einzigen akzeptablen Grund) zurücktritt, um mehr Zeit für seinen Sohn zu haben. Danke Flo, dass du die letzten Jahre mit uns trainiert, gekämpft, gesiegt, verloren und ausgehalten hast. Wir wünschen dir für deine Zeit als A-Jugend-Trainer und natürlich auch privat alles Gute.

Danken müssen wir auch Seba Scovenna, der sich mitten in der Saison als Co-Trainer zur Verfügung stellte und im Training vor allem die Außenspielerinnen weitergebracht hat.

Danke auch an Ute Becker, die seit mehreren Jahren die „Beschäftigungstherapie“ für die Torhüterinnen übernimmt und neben Job und zahlreichen Sportaktivitäten zwei Mal pro Woche in der Halle stand.

Auch dem Athletiktrainer Tom Geitner will die Mannschaft danken, denn er brachte uns seit der letzten Vorbereitung einmal pro Woche ins Schwitzen und auch ohne größere Verletzungen durch die Saison.

Und nicht zuletzt bedanken wir uns auch bei unseren Physiotherapeuten Bene, Franzi und David, die gemeinsamen mit unseren Vereinsärzten Flo Dreyer und Ralf Linke dafür gesorgt haben, dass alle Kleineren und Größeren Leiden kompetent und schnellstmöglich auskuriert oder vermieden werden konnten. Vielen Dank! 

 

Neben allen Trainern muss natürlich auch der Mitspielerin Rosi Hascher gedankt werden, die seit ihrer Jugend für den TSV Ismaning aufgelaufen ist und von 3. Liga bis Abstiegskampf in der Bayerliga alles mitgemacht hat. Mit Rosi verlässt die Mannschaft nicht nur eine wichtige Stütze im Spiel, sondern auch im Team. Bei der tränenreichen Verabschiedung am Wochenende war zu sehen, dass ihr diese Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist. Auch ein paar aus dem Team mussten sich die ein oder andere Träne verdrücken.

 

Die Akteure, die im Hintergrund der Mannschaft aktiv sind, darf man an dieser Stelle auch nicht vergessen. Danke den Zeitnehmern, die sich jedes Spiel abgewechselt haben, danke an die vielen Leute im Verein, die dafür sorgen, dass der Spielbetrieb läuft, danke an Babsi Dreyer, die bei fast allen Heimspielen super Bilder geschossen hat, danke an alle Sponsoren, die es uns ermöglichen diesen tollen Sport auszuüben und natürlich danke an alle, die uns in der Halle unterstütz haben!

 

Die Mannschaft geht jetzt in die wohlverdiente Pause, kuriert alle kleinen Verletzungen aus und freut dann im Sommer mit dem neuen Trainer Bernd Dreckmann wieder voll anzugreifen.