Dritter Sieg in Folge – nach starker 2. Halbzeit gelingt den Isis die Revanche gegen den TSV Ottobeuren

Heimspieltag am Samstag, 9. März 2019 in der „Hölle Süd“ – zu gewohnter Zeit um 19.30 Uhr standen sich zwei Bayernliga-Absteiger auf dem Spielfeld gegenüber.

„In den letzten Jahren gab es immer spannende Duelle gegen den TSV Ottobeuren. Das Hinspiel in der Landesliga haben wir allerdings hoch verloren, weil wir einfach schlecht gespielt haben. Uns trennen nur 4 Punkte, auch wenn die Allgäuer drei Tabellenplätze vor uns sind“, meinte Kapitän Simon Lang, der heute wieder mit von der Partie war. Deshalb wollte unsere Herrenmannschaft das Rückspiel auf jeden Fall gewinnen. Unser zweiter Torhüter Daniel Hertel fiel leider wegen Krankheit aus und verletzungsbedingt fehlt Yannik Teschner.

Der Fanblock der Isis war fast voll besetzt und die lautstarken Trommler brachten gute Stimmung in die Halle. Anwurf hatte der TSV Ismaning in gelbschwarz und als Zuschauer musste man genau hinsehen, denn die Gäste aus Ottobeuren spielten in schwarzgelb. Dafür konnte man die beiden Schiedsrichterinnen in neonrot nicht übersehen.

Die Ismaninger begannen forsch und lagen in der 5. Minute mit 3:1 in Führung. Jedoch sah man in dieser Anfangsphase eine eher halbherzige Abwehr unserer Mannschaft und so lag der TSV Ottobeuren in der 11. Minute nach drei Toren in Folge mit 4:6 vorne. Jan Zobel verkürzte in der 13. Minute auf 5:6 und Fabian Stoiber glich in der 16. Minute durch einen schnellen Gegenstoß aus (6:6), aber im Vergleich zu den letzten Spielen klappte es heute nicht so richtig. Immer wieder ließen unsere Herren einfache Tore des Gegners zu und versäumten im Angriff die vielfachen Chancen konsequent zu nutzen. So ging es bis zur 23. Minute knapp weiter und beim Spielstand von 8:9 nahm Trainer Christoph Ilg die erste Auszeit für seine Mannschaft. Er trieb die Jungs zu mehr Tempo und Druck an. Diese reagierten und führten in der 28. Minute mit 13:11 Toren. Leider konnten die Ismaninger diese Führung in den nächsten zwei Minuten nicht halten und so ging es 13:13 in die Halbzeitpause.

Rückblickend war es keine überzeugende 1. Halbzeit des TSV Ismaning und da musste jetzt auf jeden Fall mehr kommen, wenn die 2 Punkte daheim bleiben sollten.

Selbstsicher kamen unsere Herren aus der Kabine und Simon Lang brachte seine Mannschaft mit 2 Toren hintereinander wieder in Führung (32. Minute 15:13). Die Gästemannschaft ließ jedoch nicht locker und blieb den Ismaningern auf den Fersen. In der 35. Minute kam dann der große Umbruch. Die Nummer 19 des TSV Ottobeuren sah beim Spielstand von 16:15 nach einem groben Foul gegen Tobias Stoiber zurecht die rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Der Gegner wirkte verunsichert und die Isis schalteten ihr Spiel um. Die Zuschauer sahen jetzt ein ideenreiches Spiel, eine aggressiv agierende Deckung und druckvolle Angriffe – Tempo und Leidenschaft waren im Spiel. So konnten sich unsere Herren deutlich absetzen und führten in der 51. Minute mit 8 Toren Vorsprung (26:18). Also genau im entscheidenden Moment umgeschaltet. In den letzten sieben Minuten gab es bei den Ismaningern noch einen Torwartwechsel und auch Franz Deimel zeigte ebenso wie Georg Zimmermann schöne Paraden. Nach Abpfiff der Partie in der 60. Minute ging unsere Herrenmannschaft als souveräner Sieger mit 30:21 vom Platz.

Auch heute sah man wieder eine starke Mannschaftsleistung mit intaktem Teamgeist und „Biss“ in der 2. Halbzeit.

Nächste Woche wartet die nächste Herausforderung beim niederbayerischen TSV Simbach auf den TSV Ismaning. Auch wenn der Weg dorthin weit ist, wäre es schön, wenn ein paar Fans unsere Mannschaft unterstützen würden.

 

Für den TSV Ismaning spielten: Zimmermann, Deimel (Tor), Kollbach (1), Zobel (5), Prottung,  T. Stoiber (4), Mansare (2), Linke (2), Deimel (2), Elsinger (2), Neubauer (5), Lang (2), F. Stoiber (5).

Trainer: Rudolf Heiss, Christoph Ilg

Torwarttrainer: Michael Haeffner

Physiotherapeut: Benedikt Aigner

                                                                                                            Bericht von Elisabeth Zeller-Lang

 

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