Eher verhext als bezaubernd – Damen 1 verlieren 33: 24 gegen den 1. FCN Nürnberg

Eigentlich hatten sich die Damen ein klares Ziel gesetzt, als es am Samstag nach Nürnberg ging. Man wollte durch das bekannte schnelle Spiel und aus einer starken Abwehr heraus die gegnerische Mannschaft nicht nur vor eine Aufgabe stellen, sondern sie dominieren und schlussendlich die Punkte nach Hause holen. Was dann am Samstagabend in der Halle passierte ist nur schwer zu erklären. Die Ismaningerinnen fanden von Beginn an nicht ins Spiel. Ungewohnt löchrig und schlecht abgesprochen zeigte sich die Abwehr und die Nürnbergerinnen wussten diese Probleme zu nutzen. Immer wieder schafften sie es, teilweise durch die einfachsten Täuschungen, einen Durchbruch zu erlangen. Dabei kämpften die Ismaningerinnen nicht nur mit den eigenen Abspracheproblemen, sondern auch mit einem Hallenboden, der rutschiger kaum hätte sein können. Im Angriff präsentierten sich die Damen etwas stärker als in der Abwehr und konnten oft durch schön ausgespielte Spielzüge über den Kreis und vor allem über eine durchsetzungsstarke Kathi Tischler auf der Halbposition zu Torerfolgen kommen. Aufgrund der fehlenden Abwehr reichte dies jedoch nicht und Nürnberg konnte sich ab der ersten Minute langsam absetzen, bis es zur Halbzeit schließlich 17:8 stand. Doch die Mannschaft wollte den Kopf nicht hängen lassen. Der Rückstand war hoch, aber die Spielerinnen und der Trainer wussten, dass der aktuelle Spielstand in keiner Weise das Können der Mannschaft repräsentiert. Und so war die Ansage für die zweite Halbzeit klar: In der Abwehr, die auf eine defensivere 6:0 umgestellt wurde, endlich härter zulangen und deutlich miteinander kommunizieren!
Dies gelang den Spielerinnen in der zweiten Halbzeit auch besser und Nürnberg konnte in den ersten 10 Spielminuten nur ein Tor erzielen. Selbst fand man in dieser Phase des Spiels aber auch nur selten den Weg zum Tor, weshalb die Mannschaft aus dieser stärkeren Abwehrphase kaum nutzen ziehen konnte. Trotzdem gestaltete sich die zweite Spielhälfte deutlich ausgeglichener. Lange glaubte das ganze Team daran, dass auch der hohe Rückstand noch eingeholt und das Spiel gedreht werden kann. Leider gelang dies schlussendlich aber nicht. Auch die Umstellung der Abwehr auf eine sehr offensive halbe Manndeckung in den letzten 15 Spielminuten öffnete zu viele Räume für die Nürnberger Spielerinnen. Und so endete das Spiel schlussendlich mit einem enttäuschenden 33:24.
Die Mannschaft hat nun 2 Wochen Zeit das Spiel zu analysieren und die Probleme, die sich aufgezeigt haben im Training zu bearbeiten. Mit voller Kraft geht es dann am 09.03 in heimischer Halle gegen HaSpo Bayreuth. Hier offen wir wieder auf die Unterstützung der Fans. Anpfiff ist wie gewohnt um 17.30 Uhr.

Es spielten: Leicher Henriette, Vroni Wittmann (beide Tor), Kölzer Verena (1), Krecken Kathi (2), Hascher Rosi (7/3), Kohde Elena (1/1), Roveta Fernanda (3), Rohmert Lotta, Leitl Melanie, Tischler Kathrin (7), Egelseder Melanie (1), Stumpf Franziska (2)