Isis wieder zurück in der Spur, TSV Milbertshofen 17:22 TSV Ismaning III

Der Aufwärtstrend bei den Damen III des TSV Ismaning - er hält an. Nach dem spielerischen Tief zum Ende der Rückrunde, das in der blamablen 22:32-Niederlage gegen Tabellenführer FC Bayern München gipfelte, scheint die Mannschaft nun langsam zu ihrer gewohnten Form zurückzufinden. Schon in der vergangenen Woche gegen die SG Süd/Blumenau II ließ das Team wieder öfter sein eigentliches Können aufblitzen, die gezeigte Leistung stand endlich wieder im Einklang mit den Ambitionen der Spielerinnen, den zweiten Tabellenplatz mindestens zu halten und möglichst jede Partie für sich zu entscheiden. So wurde die zu diesem Zeitpunkt drittplatzierte SG mit 27:23 in einem hart umkämpften Spiel niedergerungen und punktemäßig wieder etwas Abstand hergestellt. Doch der nächste schwere Gegner wartete schon, eine kurze Verschnaufpause zwischen den Spitzenspielen war den Isis nicht vergönnt. So reiste man vergangenen Samstag zum TSV Milbertshofen, der den Blumenauerinnen in der Zwischenzeit Tabellenplatz drei abspenstig gemacht hatte und als direkter Verfolger nun alles daran setzen wollte, den Gästen aus Ismaning spielerisch ein Bein zu stellen.

Zu Beginn des Spiels sah es danach aus, als könnte dieses Unterfangen durchaus gelingen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, schenkten sich gegenseitig nichts. Dominiert wurde die Partie in dieser Phase besonders von der jeweils sehr starken Defensivleistung der Teams. Die Isis kämpften in der Abwehr um jeden einzelnen Ball, ließen Milbertshofen kaum Raum zum Agieren und fast alles an Würfen, was dann noch den Weg aufs Ismaninger Tor fand, wurde von den gut aufgelegten Torhüterinnen glänzend pariert. Doch auch die Gastgeberinnen zeigten, dass die Defensive zu ihren Stärken gehört: Mit einer sehr stabilen 6:0-Abwehr und einer weit heraustretenden Torfrau brachten sie die Damen III öfter zum Verzweifeln, als diesen lieb sein konnte. Dennoch gelang es den Ismaningerinnen zwischenzeitlich, sich einen 3-Tore-Vorsprung zu erspielen. Doch zum Ende der Halbzeit ließen die Kräfte dann erstmals etwas nach, und Milbertshofen erzielte kurz vor dem Pausenpfiff erneut den Ausgleich. So gingen die Teams beim Spielstand von 9:9, der mehr als bezeichnend für die beidseitige Defensivstärke ist, in die Halbzeitpause.

Dementsprechend lag dann auch der Fokus der Ansprache des Trainergespanns Schwaiger/Krabichler mehr auf der Offensive. Vor allem mehr Bewegung ohne Ball wurde hier von den Trainerinnen gefordert, um die Abwehrreihe des Gegners ins Laufen und damit hoffentlich auch ins Wanken zu bringen.

Diese Vorgabe wurde nach dem Wiederanpfiff auch direkt umgesetzt. Mit einem 3:0-Lauf innerhalb der ersten fünf Minuten setzten sich die Isis erneut ab - und dieses Mal sollte es auch dabei bleiben. In der Abwehr und im Tor nach wie vor hellwach, kam nun auch das Angriffsspiel der Gäste besser ins Rollen. Mehrere Ballgewinne wurden für schnelle Kontertore genutzt und auch aus dem Positionsangriff heraus fanden die Ismaningerinnen immer wieder die richtigen Lösungen, um das Milbertshofener Abwehr-Bollwerk zu überwinden. So erhöhte die Mannschaft den Vorsprung zwischenzeitlich auf 6 Tore. Zwar gab der Gegner nie auf und verkürzte diesen zwei Mal erneut auf 3 Tore, doch man merkte den Damen III an, dass sie sich den Sieg auf keinen Fall mehr nehmen lassen würden. So waren es beim 22:17, das Lulu Müller noch mit dem Schlusspfiff markierte, letztlich wieder fünf Treffer Vorsprung und damit zwei verdiente Punkte für die Isis.

Die kämpferische Leistung aus diesem Spiel und vor allem die starke Defensivarbeit muss das #TeamSchee auch am kommenden Sonntag, 2. Februar, um 14.45 Uhr erneut zeigen, um die nächsten Punkte einzufahren. Vor heimischer Kulisse geht es dann gegen den TSV Forstenried. Die Mannschaft hofft wie immer auf Unterstützung von der Tribüne!

Es spielten: Ela Wimmer und Marina Maricic (beide Tor), Ina Zeisl (3), Manu Lombardo (7/2), Therry Ismair, Vane Wittmann (1), Manu Brosig (1), Natti Jörges (4), Lulu Müller (1), Isi Schömig (1), Lisa Lutz (2), Juli Steinkohl (2), Steffi Felsner

 

Bericht: Manu Lombaro