Landesliga Süd | Herren 1 mühen sich zu 28:18 (13:10) Heimsieg gegen TSV Vaterstetten

Es war ein besonderes Spiel in der Landesliga Süd zwischen den Isis und den Vaterstettener Vögeln. Doch nicht die Tabellensituation oder der Umstand eines Derbys machte diese Partie aus. Vielmehr war das Besondere in diesem Fall die Tatsache, dass der Ismaninger Chef-Coach bis zur letzten Saison auch regelmäßig auf der Bank der Vaterstettener Platz genommen hatte.
Doch das Spiel verlief anders, als sich Eck und sein Team das vorgestellt hatte.

Es läuft nicht Rund in Hälfte eins
Direkt vom Anpfiff weg wollte man den Gästen zeigen, wer der Herr im Haus ist. Dies gelang jedoch selten erfolgreich in Halbzeit eins. Zum einen boten sich den Gästen immer wieder Durchbruchsmöglichkeiten in der Defensive der Isis, zum anderen wurden beste Einwurfchancen teils fahrlässig vergeben. Bis zur 20. Minute ging es nahezu im Gleichschritt voran ohne dass man die Gäste um mehr als ein Tor hätte distanzieren können.
Erst kurz vor der Pause konnte man sich durch ein paar gute Aktionen auf 13:10 absetzen.

Hälfte zwei mit gutem Start
Die kurze Ansprache der Mannschaft in der Pause schien zunächst Früchte zu tragen. Zwar boten sich den Gästen, die jeden Treffer und jede gute Aktion leidenschaftlich feierten, immer noch die ein oder andere gute Möglichkeit, doch wussten die Isis rund um Regisseur Luke Donaubauer ihre Chancen in der Offensive effizienter zu nutzen. Und so konnte man die bis Minute 45. neun Treffer Differenz herstellen.

„Nicht berühmt aber eben gewonnen!“
Am Ende stand ein niemals gefährdeter 28:18 Heimsieg gegen den Aufsteiger zu Buche. „Uns war es wichtig, keine 20 Gegentore zu bekommen!“ sollte Abwehrchef Jan Geserer nach dem Spiel kommentieren. „Leider haben wir heute vorne zu viel liegen gelassen. Wir hätten locker 10 Tore mehr werfen können, dann steht es sich hinten auch besser in der Abwehr.“ resümierte hingegen Coach Eck nach dem Schlusspfiff.
Und so gilt es nun, die Hinrunde abzuschließen, weiter an den Fehlern zu arbeiten und in den anstehenden Spielen der Rückrunde manches besser zu machen.
Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, 28.01. um 19.30 Uhr in der Heimischen Hölle Süd. Dann nämlich empfängt man zum Start der 2. Saisonhälfte den 12. der Tabelle aus Eichenau.

Aufstellung (Tore / davon 7m)
Murgg, Deimel (beide Tor)
Rolka (1), Donaubauer (2), Prottung (1), Langer (3), Stoiber (6), Bamberger (3/2), Dietrich (4), Teschner (4), Lauer (1), Geserer (2/2), Schmalz, Neubauer (1)

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