Männliche C-Jugend: Klarer Sieg mit wenig Glanz

Mit einem 31:21-Sieg gegen die SG Süd/Blumenau untermauerte die weiterhin verlustpunktfreie männliche C-Jugend des TSV Ismaning am 11. Spieltag ihre Tabellenführung in der ÜBOL Süd 1.

 

Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt: Rasant legten die Isis los und schon nach sechs Minuten stand eine 5:0-Führung auf der Anzeigetafel der heimischen Halle. Nachdem die Hausherren zwei Minuten später das 7:2 warfen, sah sich der Gästetrainer zu einer Auszeit gezwungen. Die nützte seiner Mannschaft allerdings wenig, denn die Isis waren weiter überlegen. Man vergab offensiv immer mal wieder gute Chancen, ließ aber hinten nicht allzu viel anbrennen. So konnten Elke und Simon, das Ismaninger Trainerteam, fleißig durchwechseln. Schließlich wurden nach 25 Minuten mit 16:9 für Gelb-Schwarz die Seiten gewechselt.

 

Recht verhalten starteten die Gastgeber allerdings in den zweiten Spielabschnitt. Unkonzentriertheiten im Aufbau, beim Abschluss, in der Defensivarbeit und Leichtfertigkeiten im Ismaninger Kasten verhinderten, dass man den Vorsprung ausbauen konnte. Es schien als wollten die Isis das Spiel irgendwie nur über die Zeit bringen. Die SG Süd/Blumenau witterte etwas Morgenluft und ließ das 10-Tore-Polster leicht schmelzen. Nach drei Gästetoren in Serie reagierten die Isis-Coaches in der 43. Minute beim Stand von 24:19 und nahmen eine Auszeit. Trainerin Elke redete den Jungs energisch ins Gewissen und siehe da, anders als zu Beginn beim Gast, fruchtete das Time-Out. Zurück auf der Platte legten die Jungs los und starten eine 7:2-Rallye, die bei Ertönen der Schlusssirene den klaren 31:21-Sieg einbrachte.

 

Damit zementierten die Jungs ihren Spitzenplatz in der Tabelle. 11 Siege in 11 Spielen, das beste Torverhältnis und als einzige Mannschaft drei Spieler in den Top-10 der Torschützen der Liga! Läuft also bei der männlichen C-Jugend des TSV Ismaning.

 

Für den TSV: Philipp Haeffner (Tor), Sebastian Fricke (1), Maximo Greulich (1), Luca Bundschuh (2), Henry Biburger, Maximilian Schillinger (8), Tim Reinhard (7), Luis Karthaus (1), Frederik Tress (6), Felix Wieland, Julius Türk und Nils Roller (5)

Bericht von Frank Schillinger