TSV Ismaning in HC Forchheim 32:31

Mühsamer Arbeitssieg

War es die frühe Uhrzeit, oder die weite Anreise?

Jedenfalls kamen die Isis überhaupt nicht ins Spiel: In der Abwehr agierte man zu passiv, ließ den Gegner zu nah herankommen und war meist zu spät dran, nach Ballverlusten wurde nicht nach hinten gearbeitet, vorne war zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball und die Würfe aufs Tor zu unplatziert. So wogte das Spiel zunächst ausgeglichen dahin und hätte Vroni im Tor Mitte der ersten Halbzeit nicht einige Würfe entschärft, so hätte Forchheim schon zu diesem Zeitpunkt davon ziehen können.  Dann kamen Ende der ersten Halbzeit rabenschwarze 5 Minuten bei den Isis. Vorne ging gar nichts und Forchheim traf und traf, bevor kurz vor dem Pausenpfiff der Rückstand wenigstens auf 3 Tore verkürzt werden konnte. Nach Wiederanpfiff agierten die Isis in der Abwehr deutlich aggressiver, nur vorne klappte zunächst nichts. Erst ab der 35. Minute wurde der Turbo auch vorne gezündet und man holte Tor um Tor auf, ging in Führung und baute diese 5 Minuten vor Schluss auf 5 Tore aus. Wer dachte, das Spiel sei entschieden, freute sich zu früh. Die Isis ließen in der Abwehr nach, Forchheim zeigte großen Kampfgeist, kam wieder auf ein Tor heran und hatte sogar noch die letzten 15 Sekunden Ballbesitz. Endlich war man wieder aggressiv in der Abwehr und verhinderte so noch eine gefährliche Chance, so dass letzlich ein verdienter, aber sehr mühsamer Sieg zu Buche stand.

Unschön war leider die Aktion zweier Forchheimer Burschen, die nicht nur gegen den Schiedsrichter pöbelten, sondern auch unseren Torwart – deutlich leiser und nicht für alle hörbar – massivst beleidigten.

 

Es spielten: Vroni Wittmann (Tor), Tamara Milutinovic, Sara Lutz, Amelie Wulff, Tanja Edlbauer,  Elena Huber, Alex Kunert, Simona Hennig, Louisa Müller, Lotta Rohmert, Sophia Krabichler, Amelie Bayerl, Matea Curic. Verletzt auf der Bank: Lara Wittmann

Text: Petra Wittmann