Trainingssituation verschärft sich in fast allen Abteilungen des TSV

Die Trainingssituation beim TSV Ismaning verschärft sich zunehmend mittlerweile in immer mehr Abteilungen. Im Dauerbrenner-Bereich Handball sind die Hallen im Kindertraining nachmittags ‪ab 16:00‬ und ‪17:30 Uhr‬ voll. Im Mini/Bambini Bereich gibt es wieder seit einigen Monaten eine Warteliste. Im Foto sieht man auf einem Hallendrittel mindestens 30 Kinder, mehr geht einfach nicht. Nach dem Erfolg der Handball Nationalmannschaft der Herren bei der EM und bei Olympia ist die Sportart wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Auch die Saison der Jugend Bundesliga in unserem Verein der männlichen A-Jugend im letzten Jahr und der weiblichen A-Jugend in diesem Jahr hat viele Kinder von anderen Sportarten zum Handball wechseln lassen. Die Zahl der bis 12-Jährigen ist derzeit in der Handballabteilung so hoch wie seit fast 5 Jahren nicht mehr.
Auch in anderen Abteilungen des Vereins hat sich die Situation stark verschärft. Im Kinderturnen existieren immer wieder Wartelisten, der Andrang ist ungebremst seit Jahren hoch. Auch bei den Hip-Hop Tänzern sind die Trainingsstätten voll. Die Sportart kommt im Zeitalter von „Let’s Dance“ vor allem bei Mädchen sehr gut an.
Beim Tischtennis entsteht unter neuer Abteilungsleitung von Markus Kaplan gerade ein Jugendzuwachs, wie noch nie in der kurzen Vergangenheit. Platz für weitere Tischtennisplatten in den Trainingsstätten oder eine Erhöhung der Trainingsfrequenz und damit weiterhin wachsen zu können, gibt es nicht.

Auch im Basketball floriert der Jugendsport, angetrieben durch den FC Bayern Basketball. Die Trainingszeiten der Jungs und Mädels in der Osterfeld -und Realschulhalle sind gut gefüllt, für eine intensivere Förderung zu voll.

Dramatisch war die Abmeldung einer neuen Jugendmannschaft in der Volleyballabteilung, der man im Sommer am Beachplatz tolle Bedingungen bieten konnte. Abteilungsleiter Mischa Weyl vermisst jedoch im Winter eine ähnliche Situation, sodass die komplette Mannschaft nach Garching abgewandert ist.
2014, 2015 und 2016 waren sehr geburtenstarke Jahrgänge. Der Andrang auf Sportvereine bleibt bestehen, verschärft sich durch weiteren Zuzug nach Ismaning immens. Gerade erst hat die Gemeinde die 17.000 Einwohner Grenze überschritten und wächst weiter. Der TSV Ismaning will weiterhin seiner Verantwortung als größter Sportverein der Gemeinde für Jugendarbeit, Gesundheit und Zusammenleben nachkommen, kann aber bereits seit Jahren nicht mehr wachsen. Wir setzen uns für eine Erweiterung unserer Möglichkeiten lautstark ein. Ein erneuter Appell soll diese Beschreibung der aktuellen Situation in unseren Abteilungen sein. Viele Mitglieder sind bereits abgewandert, wir können den hinzugezogenen Ismaningern nicht mehr das bieten, was unser Anspruch ist: mit Spaß und Freunde dem Lieblingssport nachgehen, insbesondere im Kinder -und Jugendbereich.
A.Novakovic, Hallenkommission