Woran hat et jelegen? – Damen 1 verlieren 20:24

Man fragt sich immer woran et jelegen hat. Im Nachgang an das Spiel hatten die Trainer auf diese Frage sogar eine schnelle Antwort. 10 Minuten gut spielen reicht einfach nicht aus.

Doch alles von vorne. Vergangenen Samstag war es endlich soweit. Der Saisonauftakt gegen den SV München Laim stand vor der Tür und die neue Bayernligasaison konnte eingeläutet werden. Eingestimmt von ihrem Trainerteam starteten die Damen 1 auch super in das Spiel und legten innerhalb der ersten Minuten einen 6:2 Lauf hin. Die Zuschauer auf den Rängen trommelten fleißig und trieben das Team an, doch die Isar Devils verloren mehr und mehr ihr Konzept im Angriff und Laim holte Tor um Tor auf, was auch durch eine gute Torhüterleistung nicht verhindert werden konnte. Auch eine Auszeit seitens der Ismaninger Trainer konnte nicht verhindern, dass sich die desolate Angriffsleistung langsam auch auf die Abwehr auswirkte. Zur Halbzeit lagen die Ismaningerinnen 9:12 hinten und in der Kabine hatten Seba Scovenna und Bernd Dreckmann Zeit, ihre Mannschaft neu einzuschwören und an die Trainingsinhalte zu erinnern.

Laim konnte auch nach Wiederanpfiff den Vorsprung lange halten, bis die Isar Devils langsam wieder in den Flow kamen und sich durch gute Aktionen herankämpften. In der 48. Minute erzielte Nina Gottschalk den Anschlusstreffer zum 17:18, was die Fans hoffen lies. Doch die nachfolgende Phase war wie verhext – in der Abwehr klappten Absprachen nicht, im Angriff wurde die Torhüterin zur Heldin geschossen und zu allem Überfluss gab das Schiedsrichtergespann eine Strafwürfe nicht und pfiffen nicht konsequent genug das späte Einsteigen der Laimer Spielerinnen ab. Um den daraus entstandenen Rückstand auszugleichen, spielten die Ismaningerinnen mit dem 7. Feldspieler, was leider auch nur mäßig von Erfolg gekrönt war. Die Partie endete 20:24.

Fazit des Spieltags: gute 10 Minuten zu Beginn reichen nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen

Bevor es nächsten Sonntag um 16:30 auswärts gegen den Aufsteiger aus Landshut geht, muss in der Trainingswoche an einigen Stellschrauben gedreht werden.

 

Es spielten: Hangleiter, Wittmann; Gottschalk (3), Mehlhaff, Haska B., Leitl (2), Filz (4), Pieperjohanns, Ertel (3), Oberländer, Rohmert (5/2), Surauer, Berz (1), Haska F. (2)