mB: Im Notfall auch mit links

Das Spiel der ÜBOL gegen die Nachbarn vom SC Eching ließ auf eine spannende Partie hoffen, immerhin spielte der Tabellenvierte aus Ismaning gegen den Tabellenfünften. Der Ismaninger Kader wurde mit den C-Jugendlichen Maxi und Tim verstärkt, sodass die Trainer auf fünf Wechselspieler Zugriff hatten. So viel Flexibilität und Variationsmöglichkeiten standen dem Trainerduo Andi und Harry sonst nicht zur Verfügung.

Nach den ersten Spielminuten lagen die Isis recht schnell mit 2:0 in Führung, nach einem Zwischenstand von 5:4 starteten unsere Jungs aber durch und erzielten sieben Tore in Folge zum Stand von 12:4.  Vorne glückte dabei vieles, auch wenn die Tore eher Folgen von starken Einzelaktionen als von einem durchdachten und vorher vom Spielmacher angekündigten Spielaufbau war. Bei den Echingern hingegen war es eher umgekehrt: Pech im Torabschluss, aber Glück in der B-Note, sprich im Ball laufenlassen und im schönen Herausspielen von Chancen. In den letzten Spielminuten ließen es die Ismaninger etwas laxer angehen, die Konzentration ließ nach und es kam zu Fehlpässen. In dieser Phase erzielten die Echinger dann innerhalb von 70 Sekunden drei Tore in Folge, um schließlich mit 14:08 in die Halbzeit zu gehen.  

In der Halbzeitpause hatten sich die Echinger offensichtlich gut erholt, mit fünf Toren in Folge kamen sie aus Ismaninger Sicht auf bedrohliche 15:14 heran. Dem Lauf der Echinger folgte wiederum ein Lauf der Isis, die sich nun mit 6 Toren in Folge auf 21:14 absetzen konnten.  Diesen Vorsprung ließen sich unsere Jungs, unterstützt von starken Paraden unseres Torwarts Flo, nun nicht mehr nehmen. Über 23:15 und 26:16 endete die Partie mit 30:20 für Ismaning.

Hervorzuheben waren in dieser Partie die mutigen und kraftvollen Angriffe von dem aus der C-Jugend hochspielenden Tim sowie Johannes R, der für viel Druck und fünf Tore von der bei Rechtshändern ungeliebten Rechtsaußen-Position sorgte. Finn spielte stark von seiner von ihm präferierten Linksaußen-Position und überraschte drei Minuten vor Schluss mit einem aus unmöglichem Winkel geworfenen Tor, welches er, bedrängt von zwei Gegnern, mit der linken Hand von halbrechts erzielte. Ja, geht’s noch!?

Den besten Job machte allerdings die Schiedsrichterin, die sehr souverän und mit klarer Linie die dadurch sehr faire Partie begleitete.

Im Anschluss ging es dann noch gemeinsam zum Italiener um die Ecke, dort gab es schon vorzeitig ein Weihnachtsgeschenk für die Spieler: ein neues Aufwärmtrikot.

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