wA: Landesliga - wir kommen!

Offensichtlich knackten die Isis dieses Jahr den Jackpot bezüglich der Ausrichtung von Qualiturnieren. Diesen Samstag richtete der TSV Ismaning das bisher fünfte Qualiturnier für die Landesliga-Quali der weiblichen A-Jugend aus. Die Gegner waren die Teams aus Allach, Prien, Friedberg-Kissing sowie Wertingen. Es galt also, das Turnier mindestens als Dritter zu beenden, damit wäre die Landesliga gesichert.

Beim Betreten der Halle kam erst einmal Verwirrung auf. Django Asül stand am Kampfgericht. Verwirrt drehe ich wieder um, immerhin war es noch früh, kniff mich kurz, um dann Frank Busemann in die Augen zu schauen. Hm. Ein erneuter Check von Zeit, Ort, Erinnerung an den Vorabend sowie Puls offenbarte, dass es nur die frappierende Ähnlichkeit zum Schiri und dem Trainer der Allacher war, über die ich gestolpert war. Also: Krone richten, weitermachen, hinsetzen, wird schon keiner bemerkt haben.

Der Kader der Isis war recht dezimiert, vor allem durch Verletzungen bestand die Mannschaft aus nur acht Feldspielern und einer Torfrau. Darunter 3 wB Spielerinnen Zur Turniereröffnung spielten die Isis gleich gegen das Team aus Allach. In der Regel müssen sich die Mannschaften bei den Qualiturnieren aufgrund ihrer neuen Zusammensetzung erst finden. Die Isis schienen sich darüber hinwegzusetzen und starteten direkt mit einer 3:0-Führung in die Partie. Die Abwehr der Allacher lies immer wieder Lücken, die die Isis gerne nutzten. Zeitgleich klappten auch immer wieder die Würfe aus der zweiten Reihe. Souverän hielten die Isis ihren Vorsprung und beendeten ihr erstes Spiel mit einem deutlichen 19:8 - Sieg.

Im zweiten Spiel der Isis ging es gegen die Mannschaft aus Prien. Unsere Mädels begannen stark und gingen mit 0:2 in Führung. Die Priener mussten offensichtlich in ihrem ersten Spiel noch richtig wach werden und wirkten nervös. Dies legte sich aber, vor allem vorne zeigten sie schnelle Angriffe, Über 5:5 ging es schließlich mit 11:7 für die Priener in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte schafften es die Isis nicht mehr, den Vorsprung der Priener einzuholen, die Konzentration vor allem beim Wurf aufs Tor lies nach und man war bei den Angriffen oft viel zu nah an der gegnerischen Abwehr. Die Gegner waren einfach einen Ticken wacher, gingen aggressiver in die Abwehrlücken der Ismaninger und gewannen somit über einen Stand von 13:9 und 19:10 die Partie mit 20:14.

Mit 15 Minuten Verspätung startete die Partie gegen Friedberg. Die Isis legten gleich gut los, zeigten schnelle Konter, die Friedberger ließen den Ismaningern viel Platz im Angriff. Nach 1:1 und 5:1 ging es mit folgerichtig 7:4 für die Isis in die Halbzeitpause. Nach der Pause änderte sich das. Trotz einem ersten schnellen Blitztor der Isis nach 15 Sekunden kippte das Spiel innerhalb von fünf Minuten, die Friedberger glichen zum 8:8 aus. Es entstand ein richtiger Nervenkrieg: Parade der Friedberger Torfrau, Schritte bei den Friedbergern, 2 Minuten Strafe wegen Meckerns bei den Isis, erneut Schritte bei den Friedbergern, dann auch noch eine Auszeit der Isis 13 Sekunden vor dem Schluss beim Stand von 13:13. Die ersten Eltern entfernten sich von der Tribüne, zu viel Spannung. Mit dem Abpfiff hatten die Isis noch einen Freiwurf auszuführen, den sie letztlich aber nicht verwandeln konnten. Somit endete die Partie unentschieden, ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis.

Damit mussten die Mädels das letzte Spiel gegen den vermeintlich schwächsten Gegner Wertingen, gewinnen, um noch den ersehnten dritten Platz zu erreichen.

In der ersten Halbzeit der letzten Partie der Isis verspielten unsere Mädels ihren mühsam herausgespielten 2:4 Vorsprung zum Halbzeitstand von 4:4 – das sind sehr weniger Tore für 15 Minuten und zeigt, wie hart die Partie umkämpft war. Nach der Halbzeit spielten die Isis aber stark auf, vor allem von der Linksaußen-Position wurden schöne und wichtige Treffer erzielt. Aber auch die restliche Mannschaft traute sich einiges zu, erzielte Treffer auch aus der zweiten Reihe und erfuhr einen sehr starken Rückhalt in den letzten Minuten durch Laura im Tor. Das letzte Spiel gegen Wertingen endete somit 8:14 für die Isis.

Durch das bessere Torverhältnis gegenüber den Friedbergern reichte es letztlich sogar für den zweiten Platz Das ist eine beachtliche Leistung, wenn man den dünn besetzten Kader mit einbezieht. Alle anderen Teams konnten auf eine gut besetzte Reserve zurückgreifen und somit viel häufiger wechseln und für Ruhepausen der Spielerinnen sorgen.

Super gekämpft Isis! Landesliga, wir kommen!

Nuliga-Spielberichte:


Finale Tabelle:


Topscorer des Turniers: