wC: Pflichtaufgabe gemeistert - Trotz Favoritenrolle nur mit Mühe und Not gewonnen!

„Die Reise am heutigen Sonntag ins 260 km entfernte Wunsiedel, zum Tabellensiebten HSG Fichtelgebirge, schnell wieder vergessen!“ Das war nach dem Schlusspfiff der Partie die einhellige Aussage der Mannschaft, der Trainer und der mitgereisten Fans.

In den ersten Minuten war bereits klar, dass es heute kein schönes Spiel werden würde. Aber das es zeitweise so eng werden würde, hatte sich das gesamte Team nicht vorgestellt. In den ersten 10 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel. Die Heimmannschaft war in der Abwehr gut eingestellt auf uns, aber nur deshalb, weil wir zu kompliziert, ohne Druck nach vorne und mit einer sehr passiven Abwehr spielten. Nach 13 Minuten stand es lediglich 6:7 für die Isis. Mit einem jetzt etwas höheren Tempo und durch einige gute Torwartparaden konnten wir zur 20. Minute auf 6:12 wegziehen. Alle dachten der Knoten sei nun geplatzt und wir ziehen weiter davon. Das war jedoch ein Trugschluss.

Die weiterhin zu passive Abwehr und der zu harmlose Angriff waren verantwortlich dafür, dass der Gegner immer stärker wurde, und so gelang es der Heimmannschaft in der 36. Minute bis auf ein Tor heran zu kommen (18:19). Unfassbar! Ein kleiner Nervenkrieg begann. Alles, was uns in vergangenen Partien immer wieder ausgezeichnet hatte, funktionierte plötzlich nicht mehr. Dennoch gelang es dem Gegner nie den Ausgleich zu erzielen.

Durch einen kurzen Zwischenspurt der Isis bis zur 45. Minute konnten unsere Mädels endlich mit 5 Toren in Führung gehen (22:27). Das war die Entscheidung! Letztendlich wurde das Spiel mit 25:29 gewonnen – und dies bedeutet wieder die Tabellenführung in der Landesliga Nord!

Fazit: Abhaken und im nächsten Spiel wieder zur alten Form finden! So auch die Kabinenansprache der Trainer nach diesen Spiel. Warum das so gekommen ist können wir nur mutmaßen. War es die lange Fahrt, die Unkonzentriertheit oder einfach den Gegner unterschätzt? Wahrscheinlich von allem etwas.

POSITIV – auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden.

Es spielten: Katja Nüssel (Tor), Tatjana Hiebl, Violeta Kavgadjiska, Elena Krizanac (15/4), Mira Leonhardt (1), Amelie Lux (4), Maya Mankarious (1), Enna Oberländer (4), Anna Olivier (2), Malin Rozbicki, Lena Schlesinger (2); Trainer: Lulu (Luisa) Müller, Sven Leonhardt-Schuster

Die nächste Partie – Heimspiel in der Hölle Süd: So. 02. Febr. um 13.00 Uhr gegen das Team des ESV 27 Regensburg.