wD2 vs. TSV Milbertshofen

Am Samstag den 25.1. mussten die Mädchen der weiblichen D2 früh aufstehen. Schon um 9:30 Uhr begann das Spiel gegen den TSV Milbertshofen. 

Die Gastgeber  – wie auch der FC Bayern vom letzten  Wochenende – spielten in der Hinrunde in der Liga oberhalb der wD2. Also erneut ein unbekannter Gegner für die zweite Mannschaft.

Den Start machte Milbertshofen und fraß sich zunächst in der offensiv verteidigenden Abwehr der Ismaningerinnen fest. So blieb der erste Angriff erfolglos. Das ging eine Weile gut, aber die durchschnittlich einen Kopf größeren Mädchen des TSV Milbertshofen stellten sich langsam darauf ein, konnten Freiräume nutzen und vom Kreis Tore werfen. Trotzdem stand es zur siebten Minute erst 0:2. Die Verteidigung lief also ganz ordentlich. Erst in der danach fiel im Angriff das erste Tor für die Isis: Melissa konnte sich den Weg durch die Abwehr bahnen und verwandelte sicher. Weitere Tore warf sie in der 13. Minute zum 2:5 und in der 15. Minute zum 3:6. Unsere Mädels gaben im Angriff ein deutlich besseres Bild ab, als letztes Wochenende gegen die Bayern. Es war mehr Bewegung im Spiel und somit war man auch torgefährlicher. Womit man nun zu kämpfen hatte, war das körperbetonte Spiel der Gastgeberinnen: es wurde einfach nicht ballorientiert verteidigt, sondern viel geklammert. Der Schiedsrichter ahndete das in dieser Spielphase mit drei gelben Karten innerhalb von eineinhalb Minuten gegen Milbertshofen. Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeitpause konnte Sophia noch ein Tor beitragen, zur Halbzeit stand es 9:4 gegen die Isis.

Nach der Pause stellte Manni sein Team von einer offensiven 1:5 Deckung (das ist eigentlich Standard bei den Isis) auf eine offene Manndeckung um. Den Gastgeberinnen war nun kein richtiges Angriffsspiel mehr möglich. Die Milbertshofenerinnen warfen in der zweiten Hälfte nur noch fünf Tore. Lilly konnte im Tor zwei Siebenmeter halten. Unser Team ergatterte regelmäßig den Ball schon an der Mittellinie.  Leider konnten wir das nicht ausreichend in Tore umsetzen. 

Der Angriff war weiterhin nicht so erfolgreich. Die großen Gegnerinnen packten weiterhin beherzt zu, was der Schiedsrichter im weiteren Spielverlauf mit insgesamt fünf Zweiminutenstrafen quittierte. 

Jana, Amalie und Sophia warfen noch zwei bzw. jeweils ein weiteres Tor. Der Endspielstand war dann mit 7:14 gegen Ismaning zwar deutlich, aber doch nicht so enttäuschend wie die Niederlage am letzten Wochenende: unsere Mannschaft hat gekämpft, sich in der Deckung teuer verkauft und im Angriff alles gegeben. 

Lilly Krämer (im Tor), Melissa Koch (3), Marie Meske, Marie Neff, Alexandra Schreiner, Amalia Reiter (1), Angelina Zoda, Jasmin Gorican, Jana Künzinger (1), Franziska Pregler, Sophia Mühlbauer (2), Marie Wildt, Franka Priese, Valeska Keibel.

Bericht: Jens Priese