Am vergangenen Sonntag spielten die männlichen C-Jugendlichen zuhause gegen den Mitfavoriten TSV Indersdorf. Der Kader war mit 12 Spielern nahezu vollständig und die Stimmung in der Halle angespannt. Die Begrüßung einiger weiblicher Fans untereinander fiel sehr herzlich aus, immerhin hatten sich die Mädels volle 12h am Stück nicht gesehen. Diese lange Trennung muss erst einmal überstanden werden, es gab offensichtlich viel zu erzählen.
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Die Jungs selbst bekamen von diesen intensiven Gefühlsfeuerwerken auf der Tribüne nichts mit. Sie starteten etwas verhalten und mit (zu) viel Respekt in das Spiel, das erste Tor für die Isis erzielte Fabian nach 3:30 Minuten zum Stand von 1:2. Vor allem die solide stehende Abwehr der Indersdorfer hinderten unsere Jungs daran, entsprechende Anschlusstreffer zu erzielen. Auch vorne kamen vor allem die stark spielenden beiden Top-Scorer der Liga ein ums andere Mal zum Zug und erzielten allein in der ersten Halbzeit 10 von 14 Treffer. Die Isis hingegen lagen während der kompletten ersten Spielhälfte jeweils zwei, drei Treffer hinter den Gegnern zurück, immerhin gab es vereinzelte schnelle Kontertore. Die erste Halbzeit endete schließlich mit 11:14, es war also noch alles offen.
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Die zweite Halbzeit begann recht vielversprechend für die Isis. Sie arbeiteten sich mühsam auf 14:16 heran, immer wieder schafften sie es, die Abwehr zu durchbrechen. Nun folgte eine Phase, in der die Indersdorfer ihren Vorsprung auf 17:23 ausbauten. Der Rückstand war vor allem den phantasielosen Angriffen sowie der nachlassenden Konzentration auf Ismaninger Seite geschuldet. Danach wurde das Spiel der Isis mit nahezu fünf Treffern in Folge bis zum Stand von 23:24 wieder richtig interessant. Eine geschickt gewählte Auszeit der Indersdorfer brachte ihre Spieler aber wieder auf Spur. Diese zeigten im Anschluss erneut ihre Klasse und machten den Sack mit dem Stand von 25:30 letztlich zu.
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Der Sieg der Indersdorfer ging insgesamt in Ordnung. Die Isis blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück, die Ehrfurcht vor dem zweifelsfrei gut spielenden Gegner wirkte eher nachteilig als motivierend, die Aufgabe war somit schwierig, aber nicht unlösbar.
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Nicht nur die weiblichen Fans dürfen sich also auf das Rückspiel freuen, denn da wird es sicherlich wieder einiges zu erzählen geben.
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Es spielten: Flo (Tor), Finn (8+1), Johannes (1), Henry (3), Tim(4), Justus, Maximilian (3), Kjell (1), Philipp (Tor), Sebastian, Raphael, Fabian (4)
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Photos: Dörte Reiter
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