mC: Das war nicht das Trikot, das war das Leibchen!

Von Volker Braun am 25.02.2018 in Jugend, mC Jugend

Bei -10 Grad Celsius starteten die Isis am Sonntagmorgen bereits um 09:00 Uhr zum Auswärtsspiel nach Pfaffenhofen an der Ilm. Der Kader der Isis war mit 11 Spielern dieses Mal gut aufgestellt, die Sonne schien, das Navi war programmiert, im Grunde konnte also nichts schiefgehen. Nur der Trainerkader war halbiert, Frank stand also vor der Aufgabe, das Fehlen von Jörg zu 100% zu kompensieren, was ihm auch gut gelang. Kompensiert werden musste auch die gelbe Trikotfarbe beider Mannschaften, die Isis mussten als Gastmannschaft deswegen mit grünen Leibchen spielen. Die Spielpartie startete letztlich mit 30 Minuten Verspätung, weil das Vorspiel mal wieder etwas länger dauerte.
 

Das erste Tor zum 0:1 für die Isis fiel gleich durch einen 7m Strafstoß, den Ferdi verwandelte. Danach ging es oft hin und her, bis zum Stand von 6:6 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. In den Folgeminuten verloren die Ismaninger Spieler etwas ihre Konzentration und Zielstrebigkeit im Angriff, sodass die Pfaffenhofener vor allem durch ihre Auswahlspieler mit den Nummern 4 und 11 ein ums andere Mal zum Torerfolg kamen. Letztlich sicherten sich unsere Gegner über 10:8 und 13:11 den Halbzeitstand von 17:12.
 


Auch die zweite Spielhälfte startete wieder zuerst mit einem Tor der Isis durch Raphael. Unbeeindruckt griffen die Pfaffenhofener aber wieder ihren Lauf aus der ersten Halbzeit auf und bauten ihre Führung über 19:14 und auf 25:17 aus. Im Angriff ließen sie den Ball gut laufen und schafften es auch wiederholt mit den gleichen Kombinationen, die Abwehr der Isis auszuhebeln. Auch ein stark spielender Flo im Tor konnte letztlich den Ausbau der Führung nicht verhindern. Die Isis spielten im Grunde nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut genug, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Den Endstand von 31:25 haben sich unserer Gegner zurecht verdient.
 


Es gab aber auch einige schöne Szenen der Isis: Johannes Teschner spielte mehrfach den Ball gefühlvoll über den Tormann, unser Torwart Flo nutzte vielfach den gesamten Radius seiner mehr als 190cm Körpergröße, die Quer- und Neueinsteiger wie beispielweise Matti ließen erkennen, dass sie zurecht zum Handball gewechselt haben, und Finn zeigte sich nach seiner zweimonatigen Zwangspause wieder spiel- und torgefährlich.
 


Zum Schluss kann noch berichtet werden, dass die Qualität der Leibchen erfolgreich getestet wurde, es wurde so immerhin nicht an den Trikots gezogen.

 

Link zum Spielbericht des BHV

 

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